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Nutzung urheberrechtlich geschützter Dokumente

Medien, ob in gedruckter oder digitaler Form, unterliegen in der Regel dem Urheberrecht. Das Urheberrechtsgesetz (UrhG) legt unter anderem fest, wie die Medien für Forschung und Lehre genutzt werden können.

Urheberrechtlich geschützte Dokumente

Die ULB respektiert die Rechte der Urheber und erwartet von ihren Benutzern, dass sie dies ebenfalls tun. Die Pflicht der Benutzer zur Beachtung des Urheberrechts ist außerdem in § 28 der Benutzungsregelung der ULB festgeschrieben.

Die im Urheberrechtsgesetz geregelten sogenannten Schranken des Urheberrechts ermöglichen vielfältige Nutzungen urheberrechtlich geschützter Werke. Für die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Bewahrung des kulturellen Erbes gibt es sogar spezifische Schranken. Seit dem Inkrafttreten des sogenannten Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes am 01.03.2018 sind diese spezifischen Schranken in einem Abschnitt des Urheberrechtsgesetzes, nämlich den §§ 60a ff., zusammengefasst sowie präzisiert und teilweise erweitert.
Darüber hinaus können sich Nutzungsbefugnisse aus den von der ULB geschlossenen Lizenzverträgen mit Anbietern digitaler Medien ergeben.

 

Lesen Sie die Antworten auf Häufig gestellte Fragen zum Thema Urheberrecht

(dieser Bereich wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert).

Wenn Sie darüber hinaus Fragen zum Thema Urheberrecht haben, schreiben Sie uns: urheberrecht@ulb.uni-bonn.de

Nutzung von Texten in der Online-Lehre

Die Regeln für die Nutzung von Werken bzw. Werkteilen in sogenannten elektronischen Semesterapparaten (online, z. B. auf eCampus, zur Verfügung gestellte Texte und Textauszüge) finden sich nunmehr in § 60a UrhG. In einen digitalen Semesterapparat dürfen danach eingestellt werden:

  • 15 % eines veröffentlichten Werkes (ohne Obergrenze)
  • Abbildungen (vollständig)
  • Werke geringen Umfangs (vollständig)
  • vergriffene (d. h. nicht mehr im Buchhandel angebotene) Werke (vollständig)
  • einzelne Beiträge aus derselben Fachzeitschrift oder wissenschaftlichen Zeitschrift (vollständig)

Nicht eingestellt werden dürfen Artikeln aus Zeitungen (Tages- und Wochenzeitungen) und aus Publikumszeitschriften.

In demselben Umfang, in dem geschützte Werke in einem elektronischen Semesterapparate genutzt werden dürfen, dürfen – im Gegensatz zur alten Rechtslage – auch Papierkopien an die Unterrichtsteilnehmer/innen verteilt werden.

Die Neuregelung bestimmt ferner, dass die Vergütung, die den Urhebern für die Nutzung ihrer Werke gemäß § 60a zusteht, eine Gesamtvergütung ist, so dass eine Einzelerfassung und -abrechnung der Werknutzungen nicht erfolgen muss.


» Lesen Sie auch unsere Zusammenstellung der häufig gestellten Fragen zum Thema Urheberrecht.

» Haben Sie darüber hinaus Fragen, schreiben Sie uns gerne eine eMail an: urheberrecht@ulb.uni-bonn.de

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