Servicestelle Open Access

Herzlich Willkommen auf der Open-Access-Seite des Open-Science-Teams der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. Wir haben hier für Sie alle Informationen rund ums Thema Open Access zusammengestellt: Von allgemeinen Informationen über Open Access, über aktuelle Fördermöglichkeiten bis hin zu Informationen zur Wahl der richtigen Nutzungslizenz. Wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen, freuen wir uns über Ihre E-Mail an: ✉ openaccess@ulb.uni-bonn.de.

Was bedeutet Open Access?

Unter Open Access, kurz auch OA, versteht man den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet. Die Volltexte können ohne Kosten für den Nutzer gelesen, heruntergeladen, genutzt, kopiert, verbreitet und gedruckt werden.

Es kann in ihnen gesucht und auf sie verwiesen werden ohne finanzielle, technische oder gesetzliche Barrieren. Die Publikationen dürfen bearbeitet und verbreitet werden, sofern die Urheberschaft korrekt angeben wird  (Berliner Erklärung 2003).

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© ULB Bonn

Allgemeine Informationen zu Open Access

  • Goldener Weg / Gold Open Access

Die Erstveröffentlichung einer wissenschaftlichen Publikation erfolgt in einer reinen (qualitätsgesicherten) Open-Access-Zeitschrift, in der ausschließlich Open-Access-Inhalte veröffentlicht werden. Die Publikationsgebühren, auch Artikel Processing Charges (APC) genannt, zahlt der Autor / die Autorin. Wir unterstützen Sie bei der Finanzierung über Mitgliedschaften in Transformationsinitiativen. Weitere Informationen dazu finden sie hier.

  • Grüner Weg / Green Open Access

Der grüne Weg des Publizierens bedeutet, dass eine bereits in einem Verlag erschienene Publikation auf institutionellen oder disziplinären Repositorien wie z.B.  bonndoc im Open Access „zweitveröffentlicht“ wird (Zweitveröffentlichungsrecht  ( § 38 Abs. 4 des Urheberrechtsgesetzes)). Wir unterstützen Sie bei der Publikation. Eine genaue Erläuterung zum Zweitveröffentlichungsrecht finden Sie hier:  https://www.bildung-forschung.digital/de/zweitveroeffentlichungsrecht-2667.html.

  • Hybrid Open Access

Autor*innen können ihre Artikel in Subskriptionszeitschriften gegen Mehrkosten im Open Access zur Verfügung stellen. Diese Gebühren sind häufig höher als die Article Processing Charges (APC) in reinen Open-Access-Zeitschriften.

  • Bronze Open Access

Gelegentlich findet man auch die Bezeichnung Bronze Open Access. Diese beschreibt eine Zugänglichmachung, die sich alleine auf den lesenden Zugriff beschränkt (read-only). Sämtliche weiterführende Rechte sind hier vorbehalten (meistens durch einen Verlag). Da der ursprünglich formulierte Open Access Gedanke explizit auch andere Formen der Nachnutzung wissenschaftlicher Publikationen miteinbezieht, gilt diese Variante als unvorteilhaft. Vor allem, wenn für solche Publikationen APCs gezahlt wurden.

Ein kurzes Erklärvideo zu Open Access finden Sie  hier.

  • Diamond Open Access

Entspricht Gold Open Access mit dem Unterschied, dass für die Autor*innen keine Open Access Publikationsgebühren (APCs) anfallen. Zeitschriften in diesem Modell werden häufig von wissenschaftlichen Einrichtungen oder Fachgesellschaften herausgegeben. Diese tragen dabei selbst die Kosten der Veröffentlichung.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die für eine Veröffentlichung im Open Access sprechen. Hier sind einige von ihnen aufgelistet:

  • Open-Access-Publikationen werden häufiger gelesen
  • Open-Access-Publikationen werden häufiger zitiert
  • Open-Access-Publikationen werden schnell veröffentlicht
  • Open-Access-Publikationen sind weltweit kostenlos abrufbar
  • Größere Leserschaft (neben Wissenschaftler*innen auch Journalist*innen, Bürger*innen etc.)
  • Breitere Vernetzung der Autor*innen in der eigenen Community
  • Höhere Reputation für Autor*innen
     (Quelle: BMBF 2019 Infoflyer; Die Zukunft ist open)

Zur Freiheit der Wissenschaft gehört auch die freie Wahl des Publikationsweges. Letzten Endes liegt es in der Entscheidung der Autor*innen, auf welchem Weg und unter welchen Bedingungen sie ihre Ergebnisse publizieren.

Um das richtige Journal für eine Open-Access-Publikation zu finden, sollten Autor*innen die Zeitschrift vorab auf Seriosität prüfen.

Es gibt sogenannte Pseudoverlage/Raubverlage (Predatory Publishers), die den Publikationsdruck, der auf die Wissenschaftler*innen lastet, ausnutzen. Sie versprechen rasche Veröffentlichung, bieten aber nur wenig Gegenleistung. So behaupten sie etwa, dass sie wissenschaftlich geprüfte Arbeiten veröffentlichen. Dabei findet u.U. aber keine oder nur unzureichende Qualitätssicherung (z.B.: Peer Review) statt.

Woran erkennt man Pseudoverlage/Raubverlage (Predatory Publishers)?

  • Editorial Boards existieren häufig nur auf dem Papier, erfüllen aber keine reale Funktion
    • Evtl. sind auch Wissenschaftler*innen ohne deren Wissen als Mitglieder aufgeführt
  • In der Regel handelt es sich um ein pay-to-publish-Modell (Open Access)
  • Zeitschriftentitel beziehen sich häufig auf die westliche Hemisphäre („European/American Journal of …“), dabei sitzen u.U. keine Europäer bzw. US-Amerikaner in den Editorial Boards
  • „Offizieller“ Sitz ist in USA/Europa oft unter falscher Adresse bzw. Briefkastenadresse angegeben.

Hilfestellung für Autor*innen

  • Weißlisten enthalten Zeitschriften, die auf Seriosität geprüft sind z.B. Directory of Open Access Journals:  https://doaj.org
  • Eine weitere Hilfestellung für Autor*innen, vertrauenswürdige Zeitschriften für die Veröffentlichung auszuwählen, bietet die Webseite  https://thinkchecksubmit.org.
  • Die Mitgliedschaft von Verlagen in den Organisationen OASPA (Open Access Scholarly Publishing Association) und im COPE (Committee on Publication Ethics) stellt ebenfalls einen guten Anhaltspunkt für deren Seriosität dar.

Wenden Sie sich im Zweifelsfall auch gerne an uns!

Die Veröffentlichung im Open Access gewinnt auch bei Büchern eine immer größere Bedeutung. Gerade in den Geistes- und Sozialwissenschaften, in denen die Buchpublikation eine große Rolle spielt, sind zahlreiche Maßnahmen zur Open-Access-Transformation eingeleitet worden.

Open Access bei Büchern bedeutet, dass die elektronische Version des Buches (E-Book) unmittelbar nach dem Erscheinen dauerhaft, kostenfrei und nachnutzbar zur Verfügung steht. Es ist dabei nicht durch Bezahl- oder Lizenzschranken begrenzt.

Gerne beraten wir Sie wie, wo und unter welcher Lizenz Sie Ihr Buch im Open Access veröffentlichen können und bieten Ihnen auch finanzielle Unterstützung für die Finanzierung der sogenannten Book Processing Charges an.

Ausführliche Informationen für die Publikation von Büchern im Open Access finden Sie auch hier: https://open-access.network/informieren/publizieren/open-access-buecher und hier  https://oabooks-toolkit.org/.

Als Urheber steht es Ihnen frei zu entscheiden, unter welchen Bedingungen Sie Ihre Arbeit veröffentlichen. Bei digitalen Veröffentlichungen im Open Access finden dabei häufig die sogenannten Creative Commons Lizenzen Anwendung. Es handelt sich dabei um einen Satz vorgefertigter Lizenzen unterschiedlicher Einschränkung.
Genauere Informationen entnehmen Sie am besten direkt den Webseiten von Creative Commons (englische Version hier).

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) empfiehlt die Wahl einer der freiesten Lizenzen, also wo möglich CC-BY (Nachnutzung unter Namensnennung erlaubt). Restriktivere Lizenzen schließen bestimmte Nutzungsarten aus. Von wissenschaftspolitischer Seite ist aber eine größtmögliche Nachnutzbarkeit gewünscht. Zudem herrscht momentan noch kein Konsens darüber, welche Nutzung z.B. Lizenzen mit dem Element „non-commercial“ (NC) tatsächlich ausschließen. Aufgrund dieser mangelnden Rechtssicherheit erlaubt zum Beispiel auch die DFG in ihrem neuen Open-Access-Förderprogramm ausschließlich die Nutzung von CC-Lizenzen ohne den NC-Zusatz.

Der Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen beinhaltet weitere Informationen zu diesem Thema.
Ein kurzes Erklärvideo zu offenen Lizenzen finden Sie hier.

Open Access Unterstützung

Durch die DEAL-Verträge können die Autor*innen der Universität Bonn ihre wissenschaftlichen Fachartikel in Zeitschriften der Verläge Wiley und Springer Nature im Open Access publizieren ohne die dafür übliche Open Access Publikationsgebühr (APC) zahlen zu müssen.

Allgemeines

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat im Auftrag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen vor einiger Zeit Verhandlungen mit den drei größten wissenschaftlichen Zeitschriftenverlagen Wiley, Springer Nature und Elsevier aufgenommen.
Die Ziele dieser Verhandlungen waren/sind:

  • Alle Publikationen von Autor*innen aus deutschen Einrichtungen werden automatisch Open Access geschaltet (CC-BY, inkl. Peer Review).
  • Teilnehmende Einrichtungen haben dauerhaften Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio (E-Journals) der ausgewählten Verlage.
  • Bepreisung nach einem einfachen, zukunftsorientierten Berechnungsmodell, das sich am Publikationsaufkommen orientiert („Publish & Read-Modell“). In den ersten drei Jahren der Vertragslaufzeit orientieren sich die in Rechnung gestellten Kosten noch an unseren bisherigen Subskriptionskosten.
  • Allgemeine Informationen zu  Projekt DEAL.

Die Verhandlungen mit Wiley und Springer Nature haben zu Verträgen geführt, denen die Universität Bonn beigetreten ist. Der aktuelle Vertrag mit Wiley läuft bis Ende 2022, die Vereinbarung mit Springer Nature mindestens bis Ende 2022.

In diesem Zeitraum zahlt die Universität Bonn beiden Verlagen eine Publish&Read-Fee (PAR). Diese berechnet sich aus unseren bisherigen Lizenzierungskosten und beinhaltet jährliche Preissteigerungen. Später soll diese pauschale Gebühr gemäß der Zielsetzung der Verhandlungen auf Basis der tatsächlichen Anzahl an durch Angehörige der Institution veröffentlichte Artikel jährlich neu festgesetzt werden.

Informationen für Autor*innen

Für Autor*innen ändert sich bei der Einreichung ihrer Arbeiten durch unsere Teilnahme an den DEAL-Verträgen wenig. Nach Angabe Ihrer Affiliation im Autorenportal erhalten Sie die Mitteilung, dass Ihre Institution an einem Vertrag mit dem Verlag teilnimmt. Sie haben dann die Option Ihren Artikel ohne zusätzliche eigene Kosten ins Open Access zu stellen bzw. erhalten die Information, dass Ihre Institution diese Kosten zentral übernimmt. Mehr ändert sich für Sie nicht.

Kosten und Bedingungen

Autor*innen der Universität Bonn können kostenfrei in Zeitschriften von Wiley und Springer Nature Open Access publizieren. Die Universität zahlt eine pauschale Gebühr an die Verlage. Darin sind die Publikationsgebühren für die Open Access-Stellung (sog. 'Article Processing Charges', APCs) von Artikeln in Subskriptionszeitschriften des Verlages inbegriffen. Wiley bezeichnet diese Option als Hybrid Open Access (HOA) (alt: OnlineOpen). Bei Springer Nature heißt sie Open Choice. Bedingung ist, dass die korrespondierenden Autor*innen dieser Artikel zum Zeitpunkt der Einreichung der Universität Bonn angehören und die Universität Bonn bzw. das UKB als ihre Primäraffiliation angeben.

Bei Veröffentlichungen in reinen Open-Access-Zeitschriften beider Verlage (Gold OA) fallen dahingegen immer noch Publikationsgebühren (APCs) an. Diese Gebühren sind nicht in den zentral finanzierten DEAL-Lizenzkosten inbegriffen und werden uns, mit einem Rabatt von 20% auf den Listenpreis, zusätzlich in Rechnung gestellt. Vorerst übernimmt die ULB Bonn aber auch diese Kosten zentral.

Ablauf

Nach Angabe Ihrer Affiliation im Autorenportal erhalten Sie die Mitteilung, dass Ihre Institution an einem Vertrag mit dem Verlag teilnimmt. Sie haben dann die Option Ihren Artikel
ohne zusätzliche eigene Kosten ins Open Access zu stellen bzw. erhalten die Information, dass Ihre Institution diese Kosten zentral übernimmt. (Wenn Sie sich gegen Open Access entscheiden, entsteht der Universität Bonn kein finanzieller Vorteil.)

Anschließend gelangt Ihr Artikel in ein sogenanntes Dashboard, in dem wir sämtliche Artikel auf Anspruchsberechtigung prüfen. Nach Bestätigung der institutionellen Zugehörigkeit der korrespondierenden Autoren zur Universität Bonn, genehmigen wir für die vorläufige Vertragslaufzeit pauschal sämtliche Artikel in den betreffenden Zeitschriften von Wiley und Springer Nature, in denen eine Publikation im Open Access möglich ist (Hybrid Open Access (HOA) bzw. OpenChoice und Open Access).

Die OA-Publikationsgebühren (APCs) für diese Veröffentlichungen werden der Universität zentral in Rechnung gestellt und in voller Höhe übernommen. Autor*innen sollten daher keine Rechnung über diese APCs erhalten. Sonderleistungen, wie z.B. colour charges, sind allerdings nicht Bestandteil der DEAL-Verträge und damit auch nicht Bestandteil der zentralen Rechnung. Diese Kosten müssen Sie weiterhin selbst tragen.

Des Weiteren sind nicht alle Formen von Veröffentlichungenm förderfähig. Prinzipiell förderfähig sind Artikel, die sich mit primären Forschungsergebnissen und der Beschreibung von Trends und Entwicklungen befassen (Forschungspaper und Reviews). Nicht förderfähig sind Artikeltypen wie z.B. Editorials, Community News, Book oder Media Reviews etc.


Ausnahmen

Die DEAL-Verträge befassen sich ausschließlich mit elektronischen Zeitschriften. Dabei sind nahezu alle Zeitschriften Bestandteil des Vertrages. Es existieren allerdings auch Ausnahmen, bei Springer Nature sind zum Beispiel die OA-Zeitschriften Scientific Reports und Nature Communications momentan von der Rabattierung ausgenommen.
Zudem sind E-Books nicht Bestandteil der DEAL-Verträge. Diese müssen wir über gesonderte Lizenzverträge mit eigenen Kosten beziehen und Ihnen bereitstellen.

  • Nähere Informationen zu  Wiley Hybrid Open Access HOA.
    Liste der Wiley Hybrid-Open-Access-Zeitschriften und der Wiley Open-Access-Zeitschriften (zugänglich über die jeweilige ‚Price List‘)
  • Liste der Springer Nature-OpenChoice-Zeitschriften und der Springer Nature-Open-Access-Zeitschriften.
  • Weitere Informationen für Autor*innen finden Sie auch hier:  https://deal-operations.de/oapublizieren.

Bitte beachten Sie!

Open Access Option

Nachdem Ihr Artikel akzeptiert wurde, haben Sie in hybriden Journalen die Wahl sich für oder gegen Open Access zu entscheiden. Wir empfehlen, Ihren Artikel im Open Access zu veröffentlichen. Die Kosten übernimmt die Universität Bonn für Sie! Entscheiden Sie sich gegen die Open-Access-Stellung, wird die Artikelgebühr der Universität Bonn dennoch in voller Höhe in Rechnung gestellt!

Eine genaue Anleitung finden für entsprechende Veröffentlichungen in Zeitschriften von Springer Nature Sie hier. Auf Folie 27 ist erläutert, wie Sie sich mit „Yes, submit for approval” für Open Access entscheiden.

Die Universität Bonn unterstützt Open-Access-Initiativen von Verlagen und Organisationen, durch die sich teils konkrete Begünstigungen für die Autor*innen der Universität Bonn ergeben:

Name Laufzeit Fachgebiete
Cambridge University Press 2023 Geistes- und Sozialwissenschaften
Copernicus 2023 Geo-, Ingenieurs- und Lebenswissenschaften
De Gruyter Books 2022-2024 Deutsche Literaturwissenschaft, Germanistische Linguistik und Geschichte
De Gruyter HSS Journals 2023 Schwerpunkt Geistes-, Sozial-, und Kulturwissenschaften
Directory of Open Access Journals (DOAJ) 2023 alle
FID Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung 2023 *neu* Erziehungswissenschaften, Bildungsforschung
Knowledge Unlatched HSS Books 2023 (Frontlist) 2023 Anthropologie, Kommunikation, Kultur- und Medienforschung, Englische Sprache und Literatur, Geschichte, Moderne Sprache und Linguistik, Politik und internationale Studien, Soziologie
Knowledge Unlatched Journals HSS Select 2023  Linguistik, Theologie, Philosophie, Anthropologie
KOALA Sozialwissenschaften 2023 *neu* Sozialwissenschaften
Language Science Press 2023 Linguistik
Millenium Studien 2023 *neu* Alte Geschichte
Mohr Siebeck IT Law 2023 Digitalrecht (u.a. Medienrecht, Recht der Digitalisierung, Internetrecht)
Open Book Publishers 2023 Schwerpunkt Geistes- und Sozialwissenschaften
Open Library of Humanities 2023 Geistes- und Sozialwissenschaften
PLOS 2023 *neu* Natur- und Lebenswissenschaften
PsyJournals Hogrefe 2023 Psychologie, Psychiatrie
SciPost 2023 Astronomie, Chemie, Mathematik, Migrationspolitik, Physik
SCOAP3 2023 Hochenergiephysik
SPARC Europe 2023 alle
Transcript Open Library Medienwissenschaften 2022-2024 Medienwissenschaften
Transcript Open Library Politikwissenschaften 2023 Politikwissenschaft
Verfassungsblog 2023 *neu* Rechtswissenschaften
wbv Open Library 2023 2023 Erwachsenenbildung, Berufs- und Wirtschaftspädagogik

 

Cambridge University Press (CUP)

Im Rahmen eines DFG-geförderten Konsortiums hat die Universität Bonn eine sogenannte Publish-and-Read-Vereinbarung mit dem Verlag Cambridge University Press (CUP) geschlossen. Hierdurch können Autor*innen der Universität Bonn ihre Artikel in vielen Zeitschriften des Verlages im Open Access veröffentlichen. Die hierbei anfallenden Publikationsgebühren werden durch eine zentral entrichtete Lizenzgebühr gedeckt.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Copernicus

Bis zu einer Open-Access-Publikationsgebühr von 2.000 € brutto können Autor*innen ("Corresponding author") der Universität Bonn in den Gold-Open-Access Zeitschriften des Copernicusverlags ohne eigene Kosten unter der Lizenz CC-BY. Höhere Publikationsgebühren sind zurzeit nicht im Vertrag inbegriffen. Diese müssen die Autor*innen selbst tragen. Ggf. können sie in diesen Fällen eine anteilige Förderung aus unserem Publikationsfonds erhalten.
 
Es handelt sich hier um ein durch die SUB Göttingen verhandeltes und organisiertes Projekt mit dem Copernicusverlag, der sich auf Zeitschriften der Bereiche Geo-, Ingenieurs- und Lebenswissenschaften spezialisiert hat.
 
Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

De Gruyter Books

Die Universität Bonn beteiligt sich an der Open-Access-Transformation von Büchern des Verlags De Gruyter. Jeweils 9 Neuerscheinungen aus den Bereichen Deutsche Literaturwissenschaft, Germanistische Linguistik und Geschichte werden im Open Access verfügbar gemacht. Auf die Autor*innen kommen keine Publikationskosten zu.

Laufzeit: 2022-2024
Weitere Informationen finden Sie hier.

De Gruyter HSS Journals

Die Universität Bonn ist einem bundesweiten Open-Access-Transformationsvertrag mit De Gruyter beigetreten. Autor*innen der Einrichtung können Artikel unter folgenden Bedingungen Open Access publizieren:

In hybriden Zeitschriften der Geistes- und Sozialwissenschaften ist das Publizieren für Autor*innen kostenlos (Die Open-Access-Publikationsgebühren (APCs) werden nach Genehmigung von der jeweiligen Einrichtung abgedeckt).
In reinen OA-Zeitschriften mit 20% Rabatt auf die Open Access Publikationsgebühr (APC) (Für diese Kosten kann man eine Förderung aus dem Publikationsfonds der Universität beantragen.
 
Bei Artikeln mit mehreren Autor*innen wird der*die Autor*in, der *die Verlagsansprechpartner*in ist, als berechtigte*r Autor*in gezählt. Der*die Verlagsansprechpartner*in ist der*die Autor*in, der*die den Veröffentlichungsvertrag unterzeichnet (sog. "corresponding author"). Neben Forschungsartikeln fallen auch andere Artikelarten wie Buchreviews unter das Abkommen.

Eine Liste der in diesem Vertrag beinhalteten Zeitschriften finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Directory of Open Access Journals (DOAJ)

Die Universität Bonn unterstützt die Open-Access-Initiative "Directory of Open Access Journals" (DOAJ). Das DOAJ ist ein zentrales Verzeichnis von qualitätsgeprüften (peer-reviewed) Open-Access-Journalen. Es trägt zentral für die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit von Open-Access-Journalen bei.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

FID Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung

Die Universität Bonn beteiligt sich am Open Access Crowdfunding des Fachinformationsdienstes (FID) Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung.

Mit diesem Bibliothekskonsortium werden 2023 bis zu 20 Bücher aus dem Fachbereich im Open Access veröffentlicht. Die Titel werden von einem fachwissenschaftlichen Gremium ausgewählt.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Knowledge Unlatched (KU) HSS Books (Frontlist)

Die Universität Bonn nimmt an der Initiative "Knowledge Unlatched (KU) HSS Books 2023 (Frontlist)" teil.

Bei Knowledge Unlatched handelt es sich um eine Initiative, bei der sich Bibliotheken an der Open-Access-Schaltung von Journals und Büchern finanziell beteiligen. Mithilfe eines Bieterverfahrens erfolgt die Transformation von qualitätsgesicherten Journals und Büchern verschiedener Verlage. Die Finanzierung erfolgt durch ein nationales und internationales Crowdfunding von Bibliotheken.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Knowledge Unlatched (KU) Journals Select HSS

Die Universität Bonn nimmt an der Initiative "Knowledge Unlatched Journals Select" teil. In 4 Journals in den Fachbereichen Linguistik, Theologie, Philosophie und Anthropologie kommen auf die Autor*innen keine Publikationskosten zu.

Die Liste der Journals finden Sie auch hier.
Weitere Informationen finden Sie hier.

KOALA Sozialwissenschaften

Die Universität Bonn beteiligt sich am Projekt "KOALA". Das BMBF-geförderte Projekt  KOALA (Konsortiale Open Access Lösungen aufbauen) baut ein alternatives Finanzierungsmodell auf, in dem es Konsortien organisiert, die die Kosten für fachspezifische Open-Access-Publikationen gemeinschaftlich übernehmen. 
Ab Januar 2023 werden insgesamt sechs Titel aus den Medien- und Sozialwissenschaften für drei Jahre gemeinschaftlich finanziert.
 
Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Language Science Press

Die Universität Bonn beteiligt sich an der Open-Access-Initiative des Open-Access-Verlags "Language Science Press". "Language Science Press" publiziert qualitätsgesicherte Open-Access-Monografien im Bereich Linguistik unter CC-BY-Lizenz. Pro Jahr sollen 30 Monografien im Open Access publiziert werden (2021-2023). Auf die Autor*innen kommen keine Publikationskosten zu.

Laufzeit: 2021-2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Millenium Studien

Die Schriftenreihe "Millennium-Studien" gehört zu den zentralen Publikationsorten im altertumswissenschaftlichen Programm des De Gruyter Verlags. Die Universität Bonn beteiligt sich an der Open-Access-Transformation der Schriftenreihe. Dadurch wird das Open-Access-Publizieren für fachlich exzellente Forschungsarbeiten ermöglicht, ohne dass für Autor*innen Kosten entstehen.
 
Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie  hier.

Mohr Siebeck IT Law

Angehörige der Universität Bonn haben kostenlosen Zugang zur Frontlist von Mohr Siebeck zum Thema IT-Recht.

Es handelt sich dabei um eine Transformationsinitiative, die alle Neuerscheinungen zum Thema IT-Recht von Mohr Siebeck 2021-2023 im Open Access verfügbar macht. Dabei wird es pro Jahr 10 Neuerscheinungen unter anderem in den Bereichen Medienrecht, Recht der Digitalisierung, Internetrecht geben.

Laufzeit: 2021-2023

Open Book Publishers

Die Universität Bonn unterstützt den Open-Access-Verlag "Open Book Publishers". Auf die Autor*innen kommen keine Publikationskosten zu. Angehörige der Universität Bonn können die E-Books in allen digitalen Formaten herunterladen und erhalten 15 % Rabatt beim Kauf von Printausgaben über die Open Book Publisher-Webseite.

Open Book Publishers ist ein nicht-kommerzieller Open-Access-Verlag und veröffentlicht Open-Access-Bücher mit Schwerpunkt im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Open Library of Humanities (OLH)

Die Universität Bonn ist Mitglied der Organisation "Open Library of Humanities" (OLH). Autor*innen zahlen für Publikationen in einer der auf der Plattform erscheinenden Zeitschriften keine Gebühren.

Bei der OLH handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die sich wissenschaftlichem Open Access ohne Publikationsgebühren widmet. Sie finanziert sich über ein internationales Konsortium, das sich hauptsächlich aus Bibliotheken und Universitäten zusammensetzt. Auf der OLH Publikationsplattform werden wissenschaftliche Zeitschriften geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen publiziert und ein eigenes multidisziplinäres Journal gehostet. Sämtliche Artikel unterlaufen einem gründlichen Peer Review.

Laufzeit: 01.11.2022-31.10.2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

PLOS

Die Universität Bonn ist einem Rahmenvertrag beigetreten, der von der TIB Hannover mit dem Verlag  PLOS (Public Library of Science) geschlossen wurde. Autor*innen ("Corresponding authors") der Universität Bonn haben die Möglichkeit, ihre Artikel im Open Access ohne eigene Kosten in allen 12 Zeitschriften des Verlags zu publizieren. PLOS ist ein gemeinnütziger Open-Access-Verlag, der ausschließlich reine Open Access-Zeitschriften in den Natur- und Lebenswissenschaften sowie angrenzenden Fachgebieten herausgibt. Neben fachspezifischen Journals wie PLOS Biology und PLOS Medicine publiziert PLOS auch das internationale, multidisziplinäre Journal PLOS ONE.

Laufzeit: 01.01.2023 – 31.12.2024
Informationen für Autor*innen finden Sie hier (Folie 19-31).
Die Liste der Journals finden Sie hier (unter "Universität Bonn").
Weitere Informationen finden Sie hier.

PsyJournals Hogrefe

Die Universität Bonn ist einem sogenannten "Read and Publish"-Rahmenvertrag beigetreten, der von der SUB Göttingen mit dem Verlag Hogrefe für die PsyJournals geschlossen wurde. Damit stehen alle PsyJournals für den lesenden Zugriff zur Verfügung und die Autor*innen ("Corresponding author") der Universität Bonn haben die Möglichkeit ihre Artikel im Open Access ohne eigene Kosten in PsyJournals zu publizieren.

Laufzeit: 2023
Informationen für Autor*innen finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie hier.

SciPost

Die Universität Bonn unterstützt die nichtkommerzielle Organisation SciPost. Autor*innen können in allen SciPost-Journalen ihre Artikel im Open Access unter einer Creative-Common-Lizenz publizieren. Auf die Autor*innen kommen keine Publikationskosten zu.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

SCOAP3

Die Universität Bonn beteiligt sich am Projekt SCOAP3. Autor*innen ("Corresponding author") der Universität Bonn können ihre Artikel ohne eigene Kosten in SCOAP3-Zeitschriften Open Access publizieren (unter einer Creative Common Lizenz).

SCOAP3 (Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics) ist ein Zusammenschluss aus Bibliotheken und Wissenschaftlern weltweit, die wissenschaftliche Publikationen im Bereich der Hochenergiephysik im Open Access publizieren.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

SPARC Europe

Die Universität Bonn unterstützt die Open-Access-Initiative SPARC Europe. Die Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition (SPARC) ist ein Zusammenschluss von Bibliotheken, die globale Initiativen zu Open Access, Open Data und Open Education auch auf politischer Ebene voranbringt.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Transcript Open Library Medienwissenschaften

Mit diesem Bibliothekskonsortium werden ab 2022 39 Bücher aus dem Programmbereich Medienwissenschaft des transcript-Verlags im Open Access veröffentlicht. Für die Autor*innen entstehen keine Publikationskosten.

Laufzeit: 2022-2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Transcript Open Library Politikwissenschaft

Die Universität Bonn beteiligt sich am Projekt "Transcript Open Library Politikwissenschaft". Auf Autor*innen der durch das Projekt geförderten Bücher kommen geringere Publikationskosten zu (durchschnittlich 2300 €).

Bei Transcript Open Library Politikwissenschaft handelt es sich um ein durch den Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt vermitteltes Projekt des Fachinformationsdienstes Politikwissenschaft und des Verlages transcript. Ziel ist das Erscheinen der Frontlist "Politikwissenschaft transcript 2023" aus den Bereichen internationale und europäische Politik, Parteien, Globalisierung, Soziale Bewegung und Zivilgesellschaft, Policy, Politics, Politische Theorie und Polity im Open Access.

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Verfassungsblog

Der "Verfassungsblog" ist ein rennomierter Blog zu verfassungsrechtlichen und rechtspolitischen Themen. Über 1000 verschiedene Autor*innen haben darin bisher Artikel veröffentlicht. Damit ist der ist der Verfassungsblog in der juristischen Wissenschaftsgemeinschaft als hochwertiges und reichweitenstarkes Publikationsmedium anerkannt.
 
Die Universität Bonn unterstützt den Betrieb des Verfassungsblogs im Open Access über das BMBF-Projekt "Offener Zugang zu Öffentlichem Recht" (OZOR).

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

wbv Open Library 2023

Die Universität Bonn unterstützt die Transformationsinitiative wbv Open Library 2023. Angehörige der Universität Bonn haben freien Zugang zu ausgewählten Neuerscheinungen in 2023 (E-Books) in den Teildisziplinen Erwachsenenbildung sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik des wbv-Verlags. Die Publikationsgebühren für Autor*innen liegen bei einem Drittel der Publikationskosten. 

Laufzeit: 2023
Weitere Informationen finden Sie hier.

Horizon 2020 oder Horizon Europe geförderte wissenschaftliche Arbeiten können kostenfrei im Open Access auf der Publikationsplattform „Open Research Europe“ publiziert werden.
Weitere Informationen finden Sie hier:  https://open-research-europe.ec.europa.eu

Wissenschaftler*innen der Universität Bonn können ab sofort zentrale Mittel zur Kostenübernahme von Publikationsgebühren in Open-Access-Zeitschriften beantragen. Die Verwaltung des hierfür eingerichteten Fonds obliegt der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und Postdoktorand*innen) sind besonders aufgefordert Anträge zu stellen. Eine Inanspruchnahme des Fonds unterliegt folgenden Vorgaben. Der Ablauf einer Kostenübernahme folgt weiter unten.


Vorgaben

  • Der/die korrespondierende Autor/in ist zum Zeitpunkt der Einreichung des Artikels Angehörige*r der Universität Bonn bzw. des Universitätsklinikums Bonn.
  • Die Zeitschrift wendet die im jeweiligen Fach anerkannten, strengen Qualitätssicherungsverfahren an (z. B. Peer Review).
  • Publikationsgebühren bis 2.000 € netto Gesamtsumme werden in voller Höhe übernommen. Bei höhere Publikationsgebühren gewährt der Fonds lediglich einen anteiligen Zuschuss von 700 € auf die Gesamtsumme (!). Den Restbetrag muss das Institut der Antragstellenden hier in voller Höhe selbst tragen.
  • Der geförderte Artikel muss unter einer Creative-Common-Lizenz erscheinen. Es wird CC-BY empfohlen (auch möglich ist CC-BY-SA oder CC-BY-ND). Genauere Informationen zur Nutzung von CC-Lizenzen finden Sie zum Beispiel hier.
  • Artikel, die aus dem Publikationsfonds finanziert wurden, müssen mit einem Hinweis auf die Förderung publiziert werden (z.B. " This work was supported by the Open Access Publication Fund of the University of Bonn”)
  • Artikel, die eine Förderung aus dem Open-Access-Publikationsfonds der Universität Bonn erhalten haben, werden nach der Veröffentlichung (inkl. etwaiger Supporting Information/Materials, u.ä.) zusätzlich, in der Verlagsversion, auf dem universitären Repositorium bonndoc publiziert (weiteres dazu unten).
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind: Non-research articles, Publikationen in sog. „mirror journals“, Gebühren für Publikationsnebenkosten (z.B. submission charges, page charges, colour charges u.s.w.), Mittel für Artikel, die letztendlich nicht im Open Access erscheinen (Opt-Out), Mittel für Verwaltungsgebühren, Finanzierung einzelner Artikel in Sammelbänden, Konferenzbände, wenn die Publikation anderweitig finanziert ist (z.B. über Eintrittsgelder, Mitgliedschaftsbeiträge), Doppelförderung der gleichen Publikation in verschiedenen Aggregationsformen (z.B. Preprint und Zeitschriftenartikel)
  • Publikationen sollen nach Möglichkeit eine DOI erhalten.
  • Publikationen sollen nach Möglichkeit mit den ORCID-Profilen der Autor*innen verknüpft werden.
  • Aus dem Publikationsfonds können nur Artikel gefördert werden, für deren Publikation noch keine anderen Mittel bereitgestellt oder eingeworben wurden. In diesem Zusammenhang empfehlen wir, in Drittmittelanträgen zukünftig anfallende Open-Access-Publikationsgebühren mit einzuplanen, um die Finanzierung sicherzustellen.
  • Artikel, die aus einem DFG-Projekt hervorgehen, müssen einen Hinweis auf die DFG-Förderung enthalten.

Ablauf

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zum Ablauf

  1. Setzen Sie sich mit uns VOR Einreichung Ihres Artikels per E-Mail (openaccess@ulb.uni-bonn.de) in Verbindung und stellen einen Antrag auf Förderung. So können wir zum einen mögliche Unsicherheiten und Fragen bezüglich der genannten Vorgaben beantworten. Zum anderen sind die Mittel des Fonds endlich und es gibt keine Finanzierungsgarantie. Sie können jederzeit nachfragen, ob noch ausreichend Mittel im Fonds vorhanden sind.
  2. Liegen die Publikationskosten über 2.000 € netto, können Sie insgesamt nur eine Förderung von maximal 700 € erhalten. Klären Sie bitte in Ihrem Institut, aus welchen Mitteln der Restbetrag finanziert wird und geben eine Kontaktperson und -adresse an, die wir anschreiben können, um die Zahlungsmodalitäten (v.a. PSP-Element) abzufragen. Die ULB splittet dann die Rechnung für die Publikationskosten und übernimmt anteilig 700 €. Der Restbetrag wird von dem angegebenen PSP-Element abgebucht. Bitte geben Sie im Antrag den Namen Ihres Instituts, die Kontaktperson und E-Mail-Adresse an, die wir für die Abfrage der Zahlungsmodalitäten (v.a. PSP-Element) anschreiben können.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie die formalen Vorgaben erfüllen.
  4. Reichen Sie Ihren Artikel bei der gewünschten Zeitschrift ein und geben Sie als Rechnungsadresse die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn an (wichtig!):

Universität Bonn
Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
Zeitschriftenmanagement / Open-Access-Team
Regina-Pacis-Weg 3
53113 Bonn

Des Weiteren muss die Rechnung folgende Angaben enthalten:

  • Rechnungssteller (= Verlag)
  • Rechnungsgegenstand (= Artikel) und Menge (= 1)
  • Publikationsorgan
  • Datum der Rechnungsstellung
  • Rechnungsnummer
  • Zahlungsziel
  • Bei Rechnungen aus dem Ausland (EU-Ausland und Drittländer): Nettorechnung unter Angabe der UID (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer = Englisch: VAT) der Universität Bonn (UID: DE 122119125) sowie der UID des Verlags.
  • Bei Rechnungen aus dem Inland: Bruttorechnung unter Angabe des Steuersatzes und des Steuerbetrags

Geben Sie diese Informationen an den Verlag weiter, um nachträgliche Änderungen der Rechnungen zu vermeiden.


Bitte geben die Servicestelle Open Access nicht als Ansprechpartner oder bill payer o.ä an. Autorinnen und Autoren sollen sämtliche Kommunikation mit dem Verlag durchgängig selbst handhaben. Sollte es einmal wirklich notwendig sein, setzen wir uns auf Veranlassung der Korrespondenzautoren selbst mit dem Verlag in Verbindung. Diese Kommunikation geht dann in jedem Fall stets von der Servicestelle Open Access aus.
Des Weiteren dauert es aufgrund verwaltungstechnischer Notwendigkeiten häufig mindestens 30 Tage bis die Universitätskasse eine Rechnung anweist. Bitte setzen Sie den Verlag darüber frühzeitig in Kenntnis und prüfen Sie auf der Rechnung die angegebene Zahlungsfrist. Leiten Sie uns die Rechnung bitte erst dann weiter, wenn diese Frist mindestens 30 Tage beträgt.

  • Senden Sie die Rechnung nach Erhalt als PDF an openaccess@ulb.uni-bonn.de
  • Wir reservieren den Rechnungsbetrag für Ihre Publikation für 3 Monate. Wenn Sie bis Ablauf der Frist keine Rechnung des Verlags erhalten haben, melden Sie sich bitte bei uns zurück und wir reservieren den vorgemerkten Betrag für weitere 3 Monate. Sollten Sie sich nicht Rückmelden, geben wir die Gelder wieder für andere Publikationen frei. Falls Ihre Publikation nicht angenommen werden sollte, geben Sie uns bitte ebenfalls eine kurze Rückmeldung, damit die Gelder wieder freigegeben werden können.
  • Sind die genannten formalen Voraussetzungen für die Förderung erfüllt und noch Mittel im Fonds vorhanden, überweisen den Rechnungsbetrag nach Erhalt der Rechnung direkt an den Verlag. Eingehende Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel bearbeitet. (Wir prüfen rein nach formalen Kriterien (ist der/die Korrespondenzautor*in angehörige/r der Universität Bonn, ist eine Creative-Common-Lizenz gewählt, usw.). Die fachliche Prüfung findet durch die Qualitätssicherungsverfahren der einzelnen Zeitschriften statt (z.B. peer review).)

Zustimmung

Mit dem Antrag auf Förderung stimmen Sie zu, dass Ihr geförderter Artikel (inkl. etwaiger Supporting Information/Materials, u.ä.) zusätzlich auf dem universitären Repositorium bonndoc im Verlags-PDF veröffentlicht wird (das Hochladen übernimmt das Open-Access-Team der ULB Bonn als Service für Sie).

Ferner erklären Sie, dass Sie vor Antragstellung die Genehmigung Ihres Instituts eingeholt haben, dass der Restbetrag für die Publikationskosten aus Institutsmitteln übernommen wird (sofern die Publikationskosten über 2.000 € netto liegen). Noch einmal ganz deutlich, Sie können in diesen Fällen lediglich eine Förderung von insgesamt 700 € erhalten. Den kompletten Restbetrag, also die Gesamtsumme abzüglich 700 €, muss Ihr Institut übernehmen.


Bei Fragen zum Fonds, zum Ablauf der Förderung oder allgemeinen Fragen zum Thema Open Access wenden Sie sich jederzeit gerne an openaccess@ulb.uni-bonn.de

Alle Informationen zum Publikationsfonds finden Sie hier als PDF.
Eine Kurzfassung der wichtigsten Hinweise hier.
Den Antrag zum Ausfüllen finden Sie hier.

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English
Information publication fund
Application for funding to cover publication fees for open-access articles

Wissenschaftler*innen der Universität Bonn können sich um zentrale Mittel zur Kostenübernahme von Publikationsgebühren für Open-Access-Monografien und -Sammelbände (Erstpublikation) bewerben. Die Verwaltung des hierfür eingerichteten Fonds obliegt der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. Nachwuchswissenschaftler*innen sind besonders aufgefordert sich zu bewerben. In unserem Verfahren gewähren wir für die bis zum 01. Mai des jeweiligen Kalenderjahres eingegangenen Bewerbungen jeder geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultät vorerst maximal eine Förderung. Danach steht die Förderung allen Fakultäten der Universität offen. Solange unsere Mittel für das jeweilige Jahr dann noch nicht aufgebraucht sind, fördern wir weiter Anträge, die unsere unten stehenden Vorgaben erfüllen. Nach dem oben genannten Stichtag entscheiden wir rein nach  Eingangsdatum des jeweiligen Antrags. Genauere Angaben zu unserem Verfahren finden Sie weiter unten unter Vergabe-Kriterien.  


Vorgaben

  • Der/die Autor/in ist zum Zeitpunkt der Bewerbung Angehörige*r der Universität Bonn bzw. des Universitätsklinikums Bonn. Bei Sammelbänden muss mindestens einer der Herausgeber/eine der Herausgeberinnen Angehörige*r der Universität Bonn bzw. des Universitätsklinikums Bonn sein.
  • Es handelt sich um eine Erstpublikation.
  • Das Angebot des Verlags liegt zum Zeitpunkt der Bewerbung vor.
  • Die Publikationsgebühr (Book Processing Charge (BPC)) ist nicht höher als 10.000 € brutto.
  • Der Verlag wendet die im jeweiligen Fach anerkannten Qualitätssicherungsverfahren an.
  • Der Verlag ist als Open-Access-Verlag gelistet (z.B. im Directory of Open Access Books (DOAB) oder in der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA)) und/oder es handelt sich um einen im Fachbereich anerkannten Verlag.
  • Monografien und Sammelbände, die aus dem Publikationsfonds finanziert wurden, müssen mit einem Hinweis auf die Förderung publiziert werden (z.B. " This work was supported by the Open Access Publication Fund of the University of Bonn”).
  • Monografien und Sammelbände müssen unter einer Creative-Common-Lizenz Open Access publiziert werden (empfohlen CC BY).
  • Alle geförderten Monografien und Sammelbände werden auf bonndoc, dem institutionellen Repositorium der Universität Bonn, dauerhaft archiviert und online zugänglich gemacht.
  • Dissertationen sind von der Bewerbung ausgenommen.
  • Nicht förderfähig sind Sonderleistungen wie z.B. Satzkosten, Druckkosten, Zuschläge für Farbe etc.

Erforderliche Unterlagen

Senden Sie bis zum 01.05.2023 das ausgefüllte Bewerbungsformular und das Angebot des Verlags (mit Angaben zur Höhe der Publikationsgebühr) an openaccess@ulb.uni-bonn.de.


Vergabe-Kriterien

  • Formale Vorgaben (s.o.) sind eingehalten.
  • Bewerbungen mit niedrigerer BPC werden bevorzugt.
  • Bei Sammelbänden wird der Sammelband mit größerer Anzahl Bonner Autor*innen bevorzugt, auch wenn die BPC höher liegen sollte als bei einem Sammelband mit weniger Bonner Autor*innen (die Obergrenze von max. 10.000 € brutto bleibt bestehen).
  • Pro geisteswissenschaftliche/sozialwissenschaftliche Fakultät (Kathologisch-Theologische Fakultät, Evangelisch-Theologische Fakultät, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, Philosophische Fakultät) wird je eine Monografie/Sammelband gefördert. Unter den übrigen Fakultäten/Einrichtungen (Landwirtschaftliche Fakultät/ Medizinische Fakultät/ Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät + zentrale wissenschaftliche Einrichtungen) wird eine Monografie- oder Sammelband-Förderung zugelost. Wenn die Mittel für eine Fakultät nicht abfließen sollten, wird unter allen Bewerbungen gelost.

Die Auswertung erfolgt bis 15.06.2023 durch das Open-Access-Team. Anschließend werden alle Bewerber*innen per E-Mail über das Ergebnis informiert.

  • Sollten danach noch Fördermittel vorhanden sein, wird das Verfahren für alle Fakultäten geöffnet und weitere vorgabekonforme Anträge rein nach Eingangsdatum beschieden, solange die Mittel dafür ausreichen.


Ablauf

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie die Anforderungen erfüllen.
  2. Schicken Sie das ausgefüllte Bewerbungsformular mit Angebot des Verlags bis zum 01.05.2023 an openaccess@ulb.uni-bonn.de.
  3. Entscheidung über die Förderung wird bis zum 15.06.2023 mitgeteilt.
  4. Die Höhe der geförderten BPC wird u.a. auf OpenAPC öffentlich zugänglich gemacht werden.


Bei Fragen zum Fonds, zum Ablauf der Bewerbung oder allgemeinen Fragen zum Thema Open Access wenden Sie sich jederzeit gerne an openaccess@ulb.uni-bonn.de .

Alle Informationen als PDF finden Sie hier.
Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Book Chapter Charges

Wenn Sie Interesse an der Förderung eines Buchkapitels haben, schreiben Sie uns gerne an unter: openaccess@ulb.uni-bonn.de.

Open Science Coffee Lectures

ULB und HRZ bieten auch im Wintersemester 2022/2023 Online Coffee Lectures an. Jeden letzten Mittwoch im Monat finden von 12:30 bis 12:45 Uhr kurze Vorträge und Gespräche zu verschiedenen Themen rund um Open Science statt.

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© ULB Bonn

Open Science

Die Förderung einer Open-Science-Kultur stellt einen wichtigen Pfeiler der Exzellenzstrategie der Universität Bonn dar.
Open Science umfasst eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit in einer zunehmend digitalen Wissenschaft zu gewährleisten. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse im Open Access und der Umgang mit Forschungsdaten gemäß der FAIR-Prinzipien sind hier zentral.

Neben der Servicestelle Open Access unterstützt Sie die  Servicestelle Forschungsdaten dabei, Ihre Forschungsergebnisse offen zugänglich zu machen. 

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