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Gleichstellungsplan 2013-2016

1. Beschäftigtenstruktur

Von den wissenschaftlichen Bibliothekaren, die entweder als Beamte A 13 bis A 16 oder als Angestellte E 13 bzw. E 14 in der ULB beschäftigt sind, überwiegt der Frauenanteil mit 70%. Mit einer Ausnahme haben alle wissenschaftlichen Bibliothekare eine unbefristete Stelle. Befristet wurden Wissenschaftliche Mitarbeiter zur Unterstützung des eLearning eingestellt, und zwar ein Mann und eine Frau.

Auf der Leitungsebene ist das Geschlechterverhältnis ausgewogen: Die Bibliotheksleitung ist mit einer Frau besetzt; von den fünf Dezernaten werden zwei von Frauen geleitet. Zwei männliche Dezernenten werden 2015 pensioniert, so dass sich für Bibliothekarinnen Karrierechancen ergeben.

Im gehobenen und mittleren Dienst überwiegt der Frauenanteil deutlich, auch unter den Abteilungsleitern. Der Beruf des Bibliothekars ist weiblich dominiert. Es gibt lediglich einen Bereich, in dem fast ausschließlich Männer arbeiten, nämlich die EDV-Abteilung. Hier haben die Bewerbungen auf Stellenausschreibungen in den letzten Jahren gezeigt, dass die Aussichten, den Frauenanteil zu erhöhen, ausgesprochen gering sind.

2. Ziele

Ziel ist ein möglichst ausgewogenes Verhältnis beider Geschlechter in allen Arbeitsbereichen.

3. Maßnahmen

Bei Neueinstellungen haben aufgrund des bestehenden Frauenüberhangs männliche Bewerber gute Chancen.

Aufstiegsmöglichkeiten sind grundsätzlich für Frauen und Männer im selben Maße gegeben. Das Augenmerk richtet sich vor allem auf junge Frauen, die während der Kinderphase leicht den Anschluss verlieren. Durch Teilzeitangebote und familiengerechte Arbeitsbedingungen soll Müttern die frühzeitige Rückkehr aus der Elternzeit ermöglicht werden, um sie an der dynamischen Entwicklung ihres beruflichen Umfeldes und an Beförderungen teilhaben zu lassen.

Bonn, 28.01.2013

 

Dr. Renate Vogt
Direktorin

 

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