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FAQs zur Publikation von Dissertationen

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Dissertationen und deren Veröffentlichung. Sie finden Antworten zu Fragen, die sowohl gedruckte als auch alektronische Publikationen betreffen.

Formale Kriterien

Was sind personenbezogene Daten?

Im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sind personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort usw.

Kann eine Dissertation nachträglich vom Netz genommen werden?

Befindet sich die Arbeit einmal auf dem Server, kann sie von dort aus rechtlichen und Integritätsgründen nicht mehr entfernt werden.
Nur in Ausnahmenfällen mit Sondergenehmigung des entsprechenden Dekanats (Patentverfahren laufen noch, laufende Gerichtsverfahren zu Plagiaten, nachträgliche Aberkennung des Doktortitels, nicht vorhersehbare Probleme mit einem Verlag, bei dem zusätzlich veröffentlicht wurde etc.) wird eine Arbeit sowohl auf dem Hochschulschriftenserver der ULB als auch auf dem Server der Deutschen Nationalbibliothek gesperrt.
Klären Sie deswegen noch vor der Veröffentlichung Ihrer Arbeit (nicht zuletzt mit dem Doktorvater), ob die elektronische Publikation für Sie in Frage kommt.

Kann die Dissertation trotz der Veröffentlichung im Internet noch durch einen Verlag publiziert werden?

Seitens der ULB Bonn gibt es hier keine Einwände.
Die Verlage haben zu dieser Frage unterschiedliche Auffassungen. Zum Teil wird die Veröffentlichung im Internet als zusätzliche Werbung verstanden, andere Verlage lehnen aber eine digitale Volltextveröffentlichung kategorisch ab, weil sie diese eher als Konkurrenz denn als Werbung begreifen. Bei Abschluss eines Verlagsvertrags achten Sie darauf, dass die ursprüngliche elektronische Veröffentlichung nicht beeinträchtig wird.
Einen Hinweis auf die zusätzliche Verlagsveröffentlichung Ihrer Arbeit stellen wir gerne als zusätzliches Angebot für Autoren ins Netz.

Wie schnell kann eine Dissertation elektronisch publiziert werden?

Wir bemühen uns, die uns abgegebenen Arbeiten so schnell wie möglich ins Netz zu stellen. Die Bearbeitungszeiten sind trotzdem sehr unterschiedlich. Die Bearbeitungsdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B.:

  • wie vollständig Ihre Unterlagen bei der Abgabe sind
  • wie schnell wir eine Erlaubnis für die elektronische Publikation vom Promotionsbüro erhalten
  • wann die Abgabe der Druckexemplare erfolgt usw.

Rechnen Sie mit einer Bearbeitungszeit von zwei bis vier Wochen. Ab und zu geht es auch schneller: binnen ein paar Tagen.

Was geschieht mit den in der Bibliothek abgegebenen Druckexemplaren?

Im Fall einer Online-Publikation oder wenn es um eine kumulative Doktorarbeit geht, werden zwei gedruckten Pflichtexemplare Ihrer Dissertation in der ULB bleiben. Ein Exemplar ist für die Ausleihe vorgesehen, das andere Exemplar wird archiviert.
In allen anderen Fällen wird ein für die Ausleihe vorgesehenes Exemplar Ihrer Dissertation in der ULB eingestellt. Weitere Dissertationsexemplare werden mit einer festen Anzahl von Hochschulpartnern des In- und Auslandes getauscht. In einigen Fällen wird ein kleiner Teil vier Jahre in der Bibliothek für eventuelle Nachfragen anderer Universitäten oder wissenschaftlicher Einrichtungen aufbewahrt.

Kann ich meine Pflichtexemplare, die zuviel sind, wieder haben?

Im Januar nach Ende der Vierjahresfrist (z. B.: Ablieferung 2016 - Nachfrage im Januar 2021 usw.) können Sie sich an die Hochschulschriftenstelle wenden. Sie können dann ggf. Ihre verbliebenen Exemplare abholen.

Sie möchten wissen wieviele Exemplare noch vorhanden sind? Schauen Sie einfach in unserer Tauschbörse nach.

Sind Online-Veröffentlichungen zitierfähig?

Jede Online-Publikation auf unserem Server bekommt eine weltweit einmalige Identifikationsnummer (persistent identifier): eine URN (Uniform resource name), die mit einer ISBN vergleichbar ist. Die elektronischen Dissertationen und Habilitationen sind konventionellen Veröffentlichungen prinzipiell gleichwertig und damit auch zitierfähig. 

Wie sollten Online-Veröffentlichungen zitiert werden?

In Anlehnung an die ISO 690-2 sollten elektronische Publikationen auf unserem Server folgendermaßen zitiert werden:

Name, Vorname:
Titel der Arbeit
Ort, Hochschule, Art der Arbeit, Erscheinungsjahr
URN: diese Nummer finden Sie auf der Startseite der Arbeit

Beispiel: Mustermann, Jörg: Online-Publikationen an deutschen Hochschulen Bonn, Univ., Diss.,
2006 URN: urn:nbn:de:hbz:5-04965

Was ist eine URN?

Jede auf dem Hochschulschriftenserver der ULB Bonn veröffentlichte Arbeit erhält neben einer URL eine URN (Uniform resource name). Die URN erfüllt bei elektronischen Dokumenten denselben Zweck wie die ISBN bei Büchern: Sie dient als unveränderbares, dauerhaftes und international gültiges Identifizierungsmerkmal (persistent identifier).
Die URL, unter der Sie das Dokument im Internet aufrufen, benennt im Grunde nicht das Dokument selbst, sondern nur den Server, bei dem es gespeichert ist; bei einer evtl. Verlagerung des Dokuments auf einen andern Server würde diese URL sich ggf. ändern. Die URN als Identifizierungsmerkmal des Dokuments selbst bleibt dagegen unverändert; auf diese Weise ist ein sinnvolles und nachvollziehbares Zitieren über Jahrzehnte hinweg möglich.

Deswegen sollten Sie beim Zitieren eines elektronischen Dokuments also sowohl die aktuelle URL als auch - wenn vorhanden - die international dauerhaft gültige URN angeben.
Mehr zum Thema (auch zur Zusammensetzung der URN) finden Sie auf den Webseiten DissOnline der Deutschen Nationalbibliothek, die für die Koordination des URN-Vergabeverfahrens und die dauerhafte Zuordnung der URN zur gültigen URL in Deutschland verantwortlich ist.

Kann eine elektronische Dissertation vorübergehend gesperrt werden?

Gemäß § 14 der Promotionsordnung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät haben Doktoranden in begründeten Ausnahmefällen die Möglichkeit, ihre elektronische Dissertation bis zu einem Jahr sperren zu lassen. Der Doktorvater stellt einen formlosen Antrag an den Dekan.
Auch die Landwirtschaftliche Fakultät lässt in begründeten Fällen eine bis zu einem Jahr Sperrfrist für Online-Dissertationen zu. Den formlosen Antrag an den Dekan der Fakultät sollen die betroffene Doktoranden stellen.

Informieren Sie bitte die Hochschulschriftenstelle über den gestellten Antrag oder vermerken Sie es im Anmelde-Formular.

 

Dürfen PDF-Dateien passwortgeschützt ins Netz?

Aus technischen und verwaltungsinternen Gründen werden keine passwortgeschützten Dissertationen angenommen.

Kann eine bereits auf anderem Weg (z.B. gedruckt) publizierte Dissertation nachträglich online veröffentlicht werden?

Die ULB Bonn bietet diese Möglichkeit ausschließlich für die Bonner Dissertationen an.
Seit dem 30. Juni 2007 wird für Nachpublikation eine Gebühr erhoben.

Folgende Punkte sind für die Publikation zu beachten:

  • Die elektronische Version Ihrer Dissertation muss inhaltlich und formal mit der von der Fakultät zur Veröffentlichung freigegebenen Fassung übereinstimmen.
  • Es wird keine Erlaubnis der Fakultät benötigt.
  • Es müssen keine Druckexemplare mehr abgegeben werden.
  • Bei Verlagsveröffentlichungen muss vorher (mit dem Verlag) geklärt werden, ob die Arbeit auf dem Hochschulschriftenserver publiziert werden darf (Urheberrecht). Auf unseren Seiten weisen wir gerne als zusätzliches Angebot für Autoren auf die Verlagspublikation hin.
  • Fügen Sie im PDF-Dokument Ihrer Dissertation, auf der Seite mit den benannten Gutachtern, den folgenden Vermerk ein: „Diese Dissertation ist (Jahr) auf dem Hochschulschriftenserver der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn elektronisch veröffentlicht worden.“
  • Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen an die elektronische Arbeit, Abstracts, Schlagwörter usw. wie bei der üblichen Online-Veröffentlichung.
  • Bei der Anmeldung über das Online-Anmeldeformular aktivieren Sie den Punkt „Nachträgliche Publikation“ und tragen die ULB-Signatur Ihrer Dissertation ein (s. Suchportal bonnus).
  • Nach erfolgreicher Anmeldung wird für Sie automatisch eine PDF-Datei mit der abzugebenden Erklärung generiert. Drucken Sie das Dokument aus, unterschreiben und schicken Sie es an die Hochschulschriftenstelle der ULB Bonn.
  • Sobald unsere Rechnung bezahlt wird, stellen wir Ihre Dissertation ins Netz und informieren Sie darüber umgehend per Email.

Bitte haben Sie Verständnis, dass an erster Stelle die erstpublizierten Online-Dissertationen bearbeitet werden müssen.

Können auf dem Hochschulschriftenserver auch Habilitationen veröffentlicht werden?

Die ULB Bonn bietet diese Möglichkeit ausschließlich für die Bonner Habilitationsschriften an.
Seit dem 30. Juni 2007 wird für Nachpublikation  eine Gebühr erhoben.

Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • Die elektronische Version Ihrer Habilitation muss inhaltlich und formal mit der von der Fakultät zur Veröffentlichung freigegebenen Fassung übereinstimmen.
  • Es wird keine Erlaubnis der Fakultät benötigt.
  • Es müssen keine Druckexemplare mehr abgegeben werden.
  • Bei Verlagsveröffentlichungen muss vorher (mit dem Verlag) geklärt werden, ob die Arbeit auf dem Hochschulschriftenserver publiziert werden darf (Urheberrecht). Auf unseren Seiten weisen wir gerne als zusätzliches Angebot für Autoren auf die Verlagspublikation hin.
  • Fügen Sie im PDF-Dokument Ihrer Habilitation, auf der Seite mit den benannten Gutachtern, den folgenden Vermerk ein: „Diese Habilitation ist (Jahr) auf dem Hochschulschriftenserver der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn elektronisch veröffentlicht worden.“
  • Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen an die elektronische Arbeit, Abstracts, Schlagwörter usw. wie bei der üblichen Online-Veröffentlichung.
  • Bei der Anmeldung über das Online-Anmeldeformular aktivieren Sie den Punkt  „Habilitation“ bei der Abfrage „Art der Hochschulschrift“.
  • Nach erfolgreicher Anmeldung wird für Sie automatisch eine PDF-Datei mit der abzugebenden Erklärung generiert. Drucken Sie das Dokument aus, unterschreiben und schicken Sie es an die Hochschulschriftenstelle der ULB Bonn.
  • Sobald unsere Rechnung bezahlt wird, stellen wir Ihre Habilitation ins Netz und informieren Sie darüber umgehend per Email.

Kann das Logo der Universität bei der Gestaltung der Titelseite / des Umschlags verwendet werden?

Seitens der Univerwaltung/Hochschulkommunikation der Universität Bonn gibt es hier keine Einwände. Die äußere Gestaltung der Arbeit sollte aber immer mit der Fakultät abgestimmt sein.
Informationen zum Corporate Design finden Sie auf der Webseite zum Erscheinungsbild der Universität Bonn.

Beschreibung der Inhalte

Was ist ein Abstract?

Abstract, das und der; -s, -s <lat.-engl.> - kurze Inhaltsangabe eines Artikels od. Buches
Quelle: Duden, Rechtsschreibung, 22. Aufl.

Die deutschsprachige Bezeichnung ist Kurzreferat oder Zusammenfassung.
Das Kurzreferat gibt kurz und klar den Inhalt des Dokuments wieder. Es soll informativ ohne Interpretation und Wertung und auch ohne die Originalvorlage verständlich sein. Der Sachtitel soll nicht wiederholt, vielmehr, wenn nötig, inhaltlich ergänzt oder erläutert werden. Es müssen nicht alle Inhaltskomponenten des Dokuments dargestellt, sondern es können diejenigen ausgewählt werden, die von besonderer Bedeutung sind.
Quelle: Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation / Marianne Buder (Hrsg).-München : Saur, 1997

Bei wissenschaftlichen Arbeiten wird inzwischen standardmäßig ein Autorenreferat als Abstract erwartet (oft auch in mehreren Sprachen).

» Lesen Sie auch die "Tipps zum Schreiben des Abstracts"

Was sind Metadaten?

Unter Metadaten ("Daten über Daten") versteht man strukturierte Daten, mit deren Hilfe eine Informationsressource (Dokument) beschrieben und dadurch besser auffindbar gemacht wird. Im Internet werden die Metadaten für die "Beschreibung" der HTML-Seiten benutzt und sind außerdem die "Suchworte" für die Suchmaschinen.

In unserem Fall liefern Metadaten also Grundinformationen über die Online-Publikationen, wie z. B. Angaben über Autor, Titel oder Zeitpunkt der Veröffentlichung. Diese Daten überlassen Sie der Bibliothek mit dem Ausfüllen des Online-Anmeldeformulars. Die ULB Bonn verpflichtet sich, die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung aller dieser Daten nur zu dem Zweck, für den Sie uns die Daten überlassen haben, durchzuführen.
Da die elektronischen Arbeiten zusätzlich auf dem Archivserver der Deutschen Nationalbibliothek gespeichert werden, gibt die ULB Bonn folgende Metadaten an die Deutsche Nationalbibliothek weiter:

  • Name,
  • Vorname,
  • Geburtsdatum,
  • Geburtsort,
  • Titel der Arbeit,
  • Sprache des Dokuments,
  • Abstract(s),
  • Fakultät,
  • Tag der mündlichen Prüfung,
  • DDC-Gruppe/n,
  • Schlagwörter und die
  • Internetadresse Ihrer Arbeit auf unserem Server.

Was ist ein Schlagwort?

Ein Schlagwort ist ein Wort, mit dem man den Inhalt einer Publikation knapp und treffend beschreiben kann (z. B. in Katalogen und Bibliographien). Ein Schlagwort kann aus einem oder mehreren Wörtern bestehen; es kann, muss aber nicht im Titel einer Publikation enthalten sein.
Quelle: Brockhaus - Die Enzyklopädie: in 24 Bänden

» Lesen Sie auch die "Tipps zur Schlagwortvergabe"

Was ist ein Thesaurus?

Thesaurus [lat., von griechisch thesaurós >Schatz<, >Schatzhaus<] der, -/...ren und ...ri, alphabetisch und systematisch geordnete Sammlung aller sprachlichen und sonstigen Bezeichnungen eines bestimmten Anwendungsbereichs (z. B. einer Fachsprache) nach ihren semantischen Beziehungen in einem System syntagmatischer und paradigmatischer Querverweise. Die Thesauren sind als Funktionsträger im Rahmen eines Dokumentationssystems grundlegende Hilfsmittel zur Wiederauffindung und inhaltlichen Erschließung von Dokumenten und zur Wiedergewinnung von Informationen über jedes gewünschte Element des erfassten Bereichs. - Früher war Thesaurus lediglich die Bezeichnung für eine Sammlung des Gesamtbestandes einer Sprache zu deren lexikalische Bearbeitung.
Quelle: Brockhaus - Die Enzyklopädie: in 24 Bänden) 

Fachbezogene Thesauri werden oft bei der Schlagwortvergabe für wissenschaftlichen Arbeiten benutzt.

Was ist die DDC?

Die Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) ist die international am weitesten verbreitete Universalklassifikation.
Bei der Anmeldung Ihrer Arbeit zur elektronischen Publikation über das Online-Anmeldeformular stehen Ihnen 100 Sachgebiete dieser Klassifikation zur Auswahl und Übernahme in das Formular zur Verfügung.
Eine noch feinere Gliederung (tausend Gebiete) und weitere Informationen zur DDC finden Sie auf der Seiten der Deutschen National Bibliothek. Gerne können Sie die spezielleren Gebiete aus dieser Ebene der DDC zusätzlich im Feld für Bemerkungen des Anmeldefomulars angeben.

Technische Aspekte

Warum ist "PDF" das Präsentationsformat für elektronische Publikationen?

Mit dem Portable Document Format (PDF) kann man Dokumente plattformübergreifend identisch darstellen. Außerdem wird geräteunabhängig die Beibehaltung des Seitenlayouts im Druck garantiert. Die PDF-Dokumente bieten vielfältige Funktionen, wie Inhaltsverzeichnis (hierarchische Lesezeichen), Anmerkungen, Verweisungen, Verknüpfungen, Hyperlinks, Formularfunktionen, Multimediaelemente (Video, Audio) etc. an.
Was auch sehr wichtig ist: Die Dateigröße wird durch Einsatz verschiedener Kompressionsmethoden im Vergleich zu Word-Dateien oder Postscript um ein Vielfaches (5-10 fach) reduziert. PDF-Dokumente können mit dem für alle Betriebssysteme frei verfügbaren Programm Acrobat Reader angezeigt und ausgedruckt werden. Bei installiertem Acrobat Reader werden im WWW angebotene PDF-Dokumente direkt im Browserfenster angezeigt (über ein Plugin oder ActiveX-Steuerelement von Acrobat).

Das PDF-Format ist im Internet weit verbreitet und kann als Industriestandard angesehen werden. Für die Internet-Präsentation wissenschaftlicher elektronischer Dokumente wird von den Bibliotheken zumeist Postscript (PS)- und/oder PDF-Format benutzt. Auf dem Hochschulschriftenserver der ULB ist das PDF-Format das Präsentationsformat für elektronische Publikationen.

» Lesen Sie auch die "Möglichkeiten" und "Tipps zur Erstellung von PDF-Dateien"

Gibt es Probleme bei der Konvertierung von TeX- und LaTeX-Dokumenten in PDF-Dateien?

Dokumente, die von LaTeX über die Formate DVI (DeVice Independent) und PS (PostScript) mittels eines Distillers in eine PDF-Datei (Portable Document Format) konvertiert werden, enthalten i. d. R. Bitmap-Zeichensätze (Typ 3), die nicht geräte- und auflösungsunabhängig wie die skalierbaren Typ 1 Zeichensätze sind und daher vom PDF-Viewer nur in einer schlechten Qualität wiedergegeben werden können. Besonders wenn PDF-Dokumente auch am Bildschirm gelesen werden sollen, empfiehlt sich wegen der klareren Darstellung die Verwendung von eingebetteten Typ 1 Zeichensätzen, obwohl durch die Einbindung die PDF-Datei größer wird.
Quelle: Beuermann, Sascha: Erstellung von leistungfähigen PDF-Dokumenten mit LATEX und den Paketen hyperref sowie thumbpdf, 2002

Was ist HTML?

HTML (Hyper Text Markup Language) beschreibt den Inhalt und das Layout einer Seite, die auf dem Web veröffentlicht werden soll. Browser interpretieren diese Seiten und zeigen sie den Benutzern an.
Ein HTML-Dokument wird stets in einem reinen Textformat (ASCII) gespeichert und kann mit einem einfachen Texteditor bearbeitet werden. Ein HTML-Dokument hat in der Regel die Datei-Endung ".htm" bzw. ".html". Die HTML-Anweisungen stehen im Dokument in spitzen Klammern. Diese Anweisungen heißen Tags. Der Web-Browser benötigt sie, um das Dokument entsprechend darzustellen.
Quelle: Net-Lexikon)

» Lesen Sie auch die "Tipps zur Darstellung von Sonderzeichen und Sonderformatierungen mit der Hilfe von HTML-Codes"

 

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