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Siegelsammlung

Zum ältesten Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek gehört eine Sammlung an Siegeln, die durch Theodor Bernd, begründet wurde. Die Sammlung wurde nach dessen Tod nicht weiter ergänzt und umfasst heute 54 Siegel, zusammen mit 30.000 Kupferstichen von Wappen und Siegeln, sowie 13.000 Siegelabdrücken auf Tafeln.

Zum ältesten Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn gehört eine Sammlung von 54 Siegeln, die zusammen mit einer umfangreichen Sammlung von Urkunden in den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts aufgebaut wurde. Zusammen mit 30.000 Kupferstichen von Wappen und Siegeln sowie 13.000 heute verlorenen Siegelabdrücken auf Tafeln bildete diese Sammlung von Originalen, Abgüssen und Abbildungen den Lehrapparat für die archivarische Ausbildung der Studenten.

Die Bindung an die Universitätsbibliothek ergab sich dadurch, dass der zweite Mann in der Leitung der 1818 gegründeten Bibliothek, der Bibliothekssekretär Theodor Bernd (1775-1854), 1821 auch die Stellung eines außerordentlichen Professors der Diplomatik, Sphragistik und Heraldik, d.h. der Historischen Hilfswissenschaften erhalten hatte. Bernds Spezialgebiet war die Wappenkunde, die er als Wissenschaftsfach in Deutschland begründete.
Nach Bernds Tode wurde die Sammlung nicht weiter ergänzt, jedoch 1856 in 3 mächtigen, auf starken Zuwachs berechneten Bänden (Realkatalog der Untergruppe Lv des Bestandes Geschichte) knapp katalogisiert. Die Siegelsammlung nimmt die weitgehend leeren Blätter 1601-1656 ein; deren Zählung bildet das Hauptelement der einzelnen Siegelsignaturen.

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