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Exilliteratur

Zu den Sonderbeständen der ULB Bonn zählt auch eine Sammlung von Exilliteratur. Sie umfasst gedrucktes Schrifttum deutscher und österreichischer Schriftsteller, das zwischen 1933 und 1950 im Ausland erschien.

Exilliteratur

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Ausgangspunkt der Sammlung war der Kauf der vorwiegend aus Exilwerken bestehenden Privatbibliothek des deutschen Emigranten Hein Kohn, der zwischen 1933 und 1952 in den Niederlanden gezielt deutsches Exilschrifttum gesammelt hatte. Die ULB Bonn konnte diese Sammlung von 861 Monographien und 18 Zeitschriften 1962 erwerben. In den nächsten beiden Jahren wurde dieser Grundbestand durch zahlreiche Neuanschaffungen ergänzt. Eine Auswahl wurde 1964 dem Publikum in der Ausstellung "Deutsches Schrifttum in der Emigration 1933-1945" vorgestellt. Im folgenden Jahr, 1965, wurde unter dem Titel "Deutsches Schrifttum im Exil (1933-1950)" ein Bestandsverzeichnis von Günther Soffke veröffentlicht, das 624 Nummern umfasst. 

Die Bestände der Sammlung sind in dem geschlossenen Magazin der ULB separat aufgestellt. Sie weisen die laufenden Signaturen 62/6724 - 62/7931 bzw. 4° 62/741 - 4° 62/752 auf, was einem Bestand von 1219 Werken entspricht (Stand Januar 1999). Die Signaturen sind zusätzlich mit "E.L." versehen. Der Bestand ist ausleihbar für den Lesesaal.


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