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Webseite des FID Romanistik und neues FID-Blog

Seit kurzem ist der Webauftritt des Fachinformationsdienstes Romanistik in einer Beta-Version online. Er präsentiert die verschiedenen Dienstleistungen des FID:

  • die Bereitstellung von Spezialliteratur,
  • diverse Suchinstrumente und Hilfen für die fachspezifische Recherche,
  • Informationen zu den aus der Community als relevant gemeldeten Themen „Umgang mit Forschungsdaten“ und „Publizieren im Open Access“. 

Neben einem Suchportal für romanistisch relevante Datenquellen, das für die Romanistik die bisherigen virtuellen Fachbibliotheken Vifarom und cibera ablöst, werden fachspezifische Tutorials für erfolgreiche Recherchestrategien sowie weitere Suchmöglichkeiten für Zeitschriften, Aufsätze, Fachdatenbanken und frei im Internet verfügbare Ressourcen angeboten.
Eingebunden wurde dort auch das etablierte ciberaBlog, das nun mit erweitertem Profil als Blog des FID Romanistik fungiert. Künftige Neuigkeiten aus dem FID finden Sie also direkt unter: www.fid-romanistik.de.

"Forschungsdatenmanagement in der Romanistik" - Workshop-Bericht und Bitte um Feedback

Am 13.03.2017 fand an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn ein Workshop zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik statt, der von der AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes und dem Fachinformationsdienst Romanistik veranstaltet wurde.

Angeregt durch Impulsreferate und anschauliche Praxisbeispiele von Thomas Krefeld, Jan Rohden und Christof Schöch wurden in drei Themenblöcken zahlreiche spezifisch romanistische Bedarfe und Probleme herausgearbeitet, die folgende Bereiche betreffen:

  • die derzeitige Nachweissituation,
  • die Anforderungen eines wissenschaftsadäquaten Umgangs mit Forschungsdaten und die zur Verfügung stehenden Infrastrukturen sowie
  • gewünschte Informations- und Beratungsangebote.

Ziel wird es nun sein, darauf aufbauende geeignete Strategien und Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln. Dafür soll die Meinung möglichst vieler RomanistInnen einbezogen werden.

Wenn Sie zu den Ergebnissen des Workshops oder zu den im Vorfeld verschickten Leitfragen Stellung nehmen möchten, Anregungen haben oder zusätzliche Bedarfe melden wollen, freuen wir uns auf Ihre Mail oder Ihren Anruf.

Zweite Beiratssitzung des FID Romanistik

Am 16. Januar 2017 tagte der wissenschaftliche Beirat des Fachinformationsdienstes Romanistik zum zweiten Mal in der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. Im Mittelpunkt der Sitzung standen Berichte und Diskussionen zu den aktuellen Teilprojekten: Erwerbung und Lizenzierung, bibliographische Erschließung und Fachportal, Forschungsdaten und Open Access-Publizieren. (Bericht zur 2. Beiratssitzung des FID Romanistik)

Workshop "Forschungsdatenmanagement in der Romanistik"

Am 13.03.2017 findet an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn ein Workshop zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik statt, der von der AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes und dem Fachinformationsdienst Romanistik veranstaltet wird.
Ziel ist es, die spezifisch romanistischen Bedarfe im Umgang mit Forschungsdaten zu konkretisieren, um später möglichst passgenaue Unterstützungsangebote entwickeln zu können. Anhand einschlägiger Beispiele aus der wissenschaftlichen Praxis sollen für die Bedarfsanalyse insbesondere drei Themenbereiche diskutiert werden:

  • Lücken beim Nachweis vorhandener Forschungsdaten / Optimierung der Suche nach Forschungsdaten und Tools unter Berücksichtigung ihrer vielfältigen Formen und Formate (von digitalen Textsammlungen und Materialien für Editionsprojekte über linguistische Korpora bis hin zu Analyseprogrammen),
  • Probleme bei der konkreten Arbeit mit Forschungsdaten unter Berücksichtigung aller Arbeitsphasen von der Erstellung über die Dokumentation, Nutzung und Speicherung bis hin zum Teilen mit anderen und zur Archivierung,
  • Notwendige Beratungsangebote zum Thema Forschungsdaten.

Der Workshop richtet sich an Romanistinnen und Romanisten, die bereits über Erfahrungen im Umgang mit Forschungsdaten verfügen bzw. mit Blick auf eigene aktuelle oder zukünftige Forschungsvorhaben Interesse an diesem Thema haben.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine persönliche Anmeldung spätestens bis zum 27.02.2017 per mail an doris.grueter@ulb.uni-bonn.de gebeten.
 

Meldesystem für romanistische Forschungsdaten online

Ein zentrales Teilprojekt des FID soll, anknüpfend an die Ergebnisse der 2014 von der AG Digitale Romanistik durchgeführten Umfrage, der Unterstützung der Romanistinnen und Romanisten im Umgang mit Forschungsdaten dienen. Wichtige Bausteine des Vorhabens sind ein Meldesystem für Forschungsdaten und zwei Workshops zum Forschungsdatenmanagement, die der FID Romanistik gemeinsam mit der AG Digitale Romanistik durchführen wird.

Das Meldesystem, das in Kooperation mit romanistik.de und der AG Digitale Romanistik entwickelt wurde, ist inzwischen online zugänglich. Dazu wurde die Datenbank auf romanistik.de so erweitert, dass künftig neben herkömmlichen Publikationen und Projekten auch romanistische Forschungsdaten sowie die für deren Bearbeitung einsetzbaren Tools gemeldet werden können. Um eine einfache Nutzung zu gewährleisten, ist das Meldeformular in Aufbau und Design angelehnt an die Eingabemaske für Printpublikationen.

Angezeigt werden die gemeldeten Ressourcen in der Rubrik Forschung, wo es jetzt neben den Unterreitern Projekte, Publikationen und Personen einen neuen Unterreiter mit dem Titel Ressourcen gibt. Damit besteht künftig die Möglichkeit, auch Forschungsdaten und Tools als wissenschaftlich wertvolle Produkte für die Fachcommunity sichtbar zu machen. 

Konstitution des FID-Fachbeirates

Um eine enge Anbindung des FID Romanistik an die Fachgemeinschaft zu gewährleisten, wurde ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus sieben VertreterInnen der romanistischen Fachverbände und einem Vertreter der gemeinsamen fachwissenschaftlichen Plattform romanistik.de.

Mitglieder:

  • Prof. Dr. Ludwig Fesenmeier (Deutscher Italianistenverband)
  • Prof. Dr. Ulrich Hoinkes (Deutscher Katalanistenverband)
  • Prof. Dr. Susanne Hartwig (Deutscher Hispanistenverband)
  • Dr. Peter Mario Kreuter (Balkanromanistenverband)
  • Prof. Dr. Teresa Pinheiro (Deutscher Lusitanistenverband)
  • PD Dr. Lars Schneider (romanistik.de)
  • Prof. Dr. Angela Schrott (Deutscher Romanistenverband)
  • Prof. Dr. Christoph Strosetzki (Deutscher Frankoromanistenverband)


Vorsitzende:     Prof. Dr. Angela Schrott
Stellvertreter:   PD Dr. Lars Schneider

Die konstituierende Sitzung, an der neben den Beiratsmitgliedern Dr. Christof Schöch für die AG Digitale Romanistik sowie VertreterInnen der FID-Bibliotheken teilnahmen, fand am 4. Juli 2016 an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn statt. Ziel des Treffens war es, die Arbeitsvorhaben der ersten Projektphase zu präsentieren, Rolle und Funktion des Beirates zu definieren und die Rahmenbedingungen für die künftige Beiratsarbeit zu klären. (Bericht zur 1. Beiratssitzung des FID Romanistik)

DFG-Antrag für FID Romanistik bewilligt

Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg haben im Rahmen des neuen Förderprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft gemeinsam einen Antrag für einen Fachinformationsdienst Romanistik gestellt, der nun bewilligt wurde.
Das Profil des FID wurde auf der Grundlage von zahlreichen Gesprächen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller romanistischer Teilgebiete entwickelt und berücksichtigt die allgemeine Romanistik, die Frankoromanistik, die Hispanistik, die Lusitanistik, die Italianistik, die Katalananistik und weitere romanische Sprachen. Die fachliche Ausrichtung umfasst die romanistischen Sprach-, Literatur-, Kultur-, Medien- und Übersetzungswissenschaften sowie die Fachdidaktik.

Zu den Einzelvorhaben der kommenden dreijährigen Förderphase (2016-2018) zählen:

  • die Sammlung und überregionale Bereitstellung von romanistischer Literatur für den Spitzenbedarf  in allen Medienformen (gedruckt, elektronisch, audiovisuell),
  • der Betrieb eines romanistischen Rechercheportals, das auf den bisherigen Virtuellen Fachbibliotheken Vifarom und Cibera aufbaut und diese voraussichtlich Ende 2016 ablösen wird,
  • die Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Bereichen des Open-Access-Publizierens und des Forschungsdatenmanagements,
  • die Verzahnung aller Angebote mit der romanistischen Kommunikationsplattform romanistik.de.

Eine intensive Begleitung der Projekte durch die Fachgemeinschaft ist ausdrücklich erwünscht. Sie können diesen Artikel kommentieren  oder an die zuständigen Fachreferentinnen Dr. Doris Grüter (grueter@ulb.uni-bonn.de) und Dr. Wiebke van Deylen (deylen@sub.uni-hamburg.de) schreiben.

Neuausrichtung der Informationsversorgung für die Romanistik

Im Rahmen eines mehrjährigen Transformationsprozesses stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Programme zur Förderung der Informationsversorgung um: An die Stelle der klassischen Sondersammelgebiete (SSG) treten nun "Fachinformationsdienste für die Wissenschaft" (FID). Die wesentlichen Neuerungen sind:

  • Der inhaltliche Zuschnitt des Fachinformationsdienstes ist nicht vorgegeben, sondern soll von den Bibliotheken mit den Wissenschaftlern ausgehandelt werden.
  • Das Prinzip der umfassenden Sammlung der in- und ausländischen Fachliteratur gilt nicht mehr; es muss ein gut begründetes Sammelprofil vorgelegt werden, das auch digitale Inhalte einbezieht.
  • Es geht nicht mehr nur um das Sammeln, Erschließen und Bereitstellen von Literatur, sondern um bedarfsorientierte Serviceangebote für die Wissenschaft.

Bei einem Rundgespräch am 16. Juni 2014, zu dem die ULB Bonn die Vertreter der romanistischen Fachverbände, von "romanistik.de", der AG Digitale Romanistik sowie der einschlägigen SSG-Bibliotheken und Virtuellen Fachbibliotheken eingeladen hatte, wurde über die künftige wissenschaftliche Infrastruktur für die Romanistik und die Erwartungen der Fachcommunity an einen entsprechenden Fachinformationsdienst diskutiert.

Mit kritischen oder zustimmenden Kommentaren zu den unten genannten Ergebnissen sowie weiteren Anregungen und Ergänzungen können Sie dazu beitragen, dass die zukünftigen Serviceangebote auf die Wünsche der Wissenschaftler zugeschnitten sind.

Ergebnisse des Rundgespräches zur Informationsversorgung in der Romanistik

Profil eines Fachinformationsdienstes für die Romanistik

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Literaturbedarf

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Nachweis- und Recherchesysteme

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Weitere Dienstleistungen

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