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Nachweis- und Recherchesysteme

Angesichts der Vielfalt der existierenden Angebote und denkbaren Möglichkeiten (sowohl hinsichtlich  der  Inhalte als auch hinsichtlich der Funktionalitäten)  kann im Rundgespräch selbstverständlich kein umfassendes Meinungsbild erhoben werden.  Punktuell zeichnen sich jedoch folgende Tendenzen ab:

Die Wissenschaftler nutzen vorwiegend allgemeine Rechercheinstrumente (Google, Google Scholar, Verbundkataloge, Discovery-Services ihrer Heimatbibliothek,  KVK) und - abhängig von der jeweiligen Fragestellung - fachübergreifende Datenbanken (MLA  International Bibliography, Web of Science, JSTOR)  und Fachbibliographien (Klapp, Romanische Bibliographie).

Die in den virtuellen Fachbibliotheken Vifarom und cibera angebotenen "Metasuchen" sind offenbar in die Recherchegewohnheiten der Wissenschaftler kaum integriert. Deren Mehrwert ist in der Fachcommunity nicht hinreichend bekannt. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Konkurrenz der wachsenden Zahl lokaler Discovery Systeme  wird eine aufwändige Vereinigung und Optimierung der beiden Suchportale im Rahmen eines FID Romanistik nicht als erstrebenswert erachtet.

Wünschenswert ist die Einbindung der einschlägigen Fachbibliographien in die Suchsysteme des Fachinformationsdienstes Romanistik.

Die Auswertung von Fachzeitschriften ist auch zukünftig eine wichtige Dienstleistung (die Inhaltsverzeichnisse aller wichtigen romanistischen Zeitschriften werden eingescannt und die Aufsätze in verschiedenen Suchsystemen recherchierbar  gemacht).

Informationen über  monographische Neuerscheinungen in Form von Neuerwerbungslisten der einschlägigen SSG- bzw. FID-Bibliotheken sind verzichtbar.

Die Internetquellensammlungen der Virtuellen Fachbibliotheken (Guiderom und Ciberalinks) sind zwar durchaus wertvolle Hilfsmittel v.a. für Studierende, der damit verbundene  Aufwand stößt aber auf Skepsis.

 

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