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Reformation und Buchdruck

Präsentationsreihe der Alt- und Sonderbestände

Reformation und Buchdruck standen in einem gegenseitigen Wechselverhältnis. Erst der Buchdruck verschaffte den Schriften Luthers und anderer Reformatoren die Aufmerksamkeit und Publizität, die nicht nur die Verbreitung ihrer Gedanken, sondern zumindest im Falle Luthers sogar das Überleben des Autors sicherten. Andererseits veränderte die Reformation auch den Buchdruck nachhaltig. Der Druck reformatorischer und gegenreformatorischer Schriften bestimmte für mehrere Jahrzehnte den Inhalt wie auch den wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Buchdrucks. Die Form des gedruckten Buches wandelte sich gleichfalls. Als neues Medium etablierte sich die schnell und kostengünstig gedruckte Flugschrift.

Die Präsentation wird sowohl kritische Ereignisse des
Reformationszeitalters anhand ausgewählter Originaldrucke und einiger
weniger Faksimile veranschaulichen als auch Charakteristika der
Reformationsdrucke aufzeigen. Der zeitliche Rahmen bewegt sich von den
Anfängen der Reformation (um 1517) bis zum Augsburger Bekenntnis (1530).

Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:

  • Sonntag, 11.06.2017, 11:00
  • Sonntag, 25.06.2017, 11:00


Auf Wunsch können auch Sondertermine für Seminare vereinbart werden.

Im Wintersemester wird diese Veranstaltung fortgesetzt. Gezeigt werden dann Drucke aus der Zeit von 1530 bis zum Augsburger Religionsfrieden 1555. Der besondere Schwerpunkt wird auf dem Kölner Reformationsversuch (1542 - 1547) liegen.

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