Sie sind hier: Startseite Die ULB Publikationen und Veranstaltungen Publikationen zur ULB Bibliographie zur Geschichte des Weines

Bibliographie zur Geschichte des Weines

von Renate Schoene, 1999

Erfahrungen der Bearbeiterin der Weinbibliographie bei der Erstellung einer Fachbibliographie seit fast 30 Jahren; Veränderungen durch den Einsatz neuer Medien.

0. Vorwort

In der Universitätsbibliothek Bonn wurde von Mai bis Oktober 1971 eine Ausstellung unter dem Thema "Der Wein in Geschichte und Gegenwart" gezeigt. Schon während der Vorbereitungen für die Ausstellung wie auch später bei ihrer Eröffnung wurde von verschiedenen Seiten angeregt, die aus diesem Anlaß zusammengetragene Weinliteratur in einer Bibliographie zu veröffentlichen. Die Gesellschaft für die Geschichte des Weines e.V. (Wiesbaden) und die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn beschlossen das Werk gemeinsam herauszugeben.

In den Jahren 1976-1984 erschienen Grundwerk und die Supplemente 1- 3. Eine 2. Auflage, in der 14713 Weinschriften nachgewiesen werden konnten, wurde im Jahr 1988 veröffentlicht. Bis Oktober 1999 liegen seit Erscheinen der 2. Auflage 5409 neue Weinschriften vor, die in eine Weintiteldatenbank eingegeben wurden.

Im Jahr 1991 hat die Bearbeiterin der Weinbibliographie, Renate Schoene, dargestellt, wie eine Fachbibliographie mit konventionellen Mitteln erstellt wurde. Im folgenden Beitrag legt die Verfasserin ihre Erfahrungen dar, die sie seit fast 30 Jahren gemacht hat, was sich beispielsweise durch den Einsatz neuer Medien verändert hat, was für die Erstellung der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" gleich geblieben ist und welche Rolle das Weinschrifttum in unserer heutigen Zeit spielt.

In dieser Internet-Version des folgenden Beitrags ist der Sucheinstieg in verschiedene Datenbanken auch über die im Text anzuklickenden "Links" möglich.

top 

 

1. Einleitung

Von 1971 bis September 1999 konnten 20122 Weintitel (davon 218 Weinzeitschriften) vom 15. Jahrhundert bis 1999 ermittelt werden. 14713 Titel wurden im Jahr 1988 in der 2. Auflage der "Bibliographie zur Geschichte des Weines"1 veröffentlicht. 5409 neue Weinschriften konnten nach Erscheinen der 2. Auflage (Redaktionsschluß: 31.12.1986) nachgewiesen werden.

Im "Kurzen historischen Abriß der Weinliteratur"2 ist die Autorin auf die Entwicklung des Weinschrifttums eingegangen. Darüber hinaus ist für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts anzumerken: Die Weinschriften haben vor allem in den letzten 30 Jahren einen breiten Raum auf dem Buchmarkt eingenommen. Seit Mitte der 80er Jahre ist eine wahre Weinbuchflut zu verzeichnen. So sind beispielsweise seit 1987 1749 Monographien (einschließlich Neuauflagen, Neuausgaben, Nachdrucke und Faksimileausgaben) zu allen Bereichen des Weines und Weinbaues erschienen (s.a. Tabelle 1).

In der Regel kann pro Jahr von rund 100 bis 175 neuen Weinmonographien ausgegangen werden. Es handelt sich dabei u.a. um allgemeine Nachschlagewerke (Standardwerke), Weinlexika, Weinatlanten, Literatur zu den einzelnen Anbaugebieten in aller Welt, zum Thema "Wein und Gesundheit", Einkaufsführer, gastronomische Führer für Weinstuben und Straußwirtschaften.

Zahlreiche Weinbücher erscheinen immer wieder in neuen, teilweise aktualisierten Auflagen. Veränderungen der weingesetzlichen Bestimmungen oder die Neueinteilung der 13 deutschen Weinanbaugebiete nach der Wiedervereinigung Deutschlands (z.T. erhielten sie neue Bezeichnungen) erfordern z.B. die Aktualisierung der Standardwerke.

Seit 1988 erscheinen auch Wein-Comics. In den Comics "Karl" (inzwischen neun Bände) werden Weingeschichte und lustige Abenteuer mit historischem Hintergrund zum Wein beschrieben. Ebenso werden in den "Krimi-Karl-Romanen", die seit 1995 publiziert werden, historische Begebenheiten zum Wein dargestellt.

Neben den Monographien sei auch auf die zahlreichen Aufsätze hingewiesen, die in Weinzeitschriften, Zeitschriften, Zeitungen und Sammelwerken veröffentlicht werden und den Weinforscher, Weinpraktiker und Weinliebhaber über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet des Weines und Weinbaues informieren.

Im Jahr 1991 hat die Verfasserin der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" ausführlich ihre Erfahrungen, die sie seit 1971 bei der Erstellung dieser Fachbibliographie gemacht hat, dargelegt3. Inzwischen sind durch den Einsatz neuer Medien erhebliche, ja bahnbrechende Veränderungen für die Bearbeitung einer Fachbibliographie eingetreten. Da die Autorin in den Vorbemerkungen der Weinbibliographie4 umfassend zu Entstehung und Aufbau dieser Bibliographie und zu ihrem Inhalt Stellung bezogen hat, möchte sie im Folgenden darlegen, was sich seit 1991 bei der Bearbeitung verändert hat und was gleich geblieben ist.

Postinkunabel




Abb.1: Zur Abbildung (aus der 2. Auflage der "Bibliographie zur Geschichte des Weines". München 1988): Postinkunabel von Arnoldus de Villa Nova: De vinis, deutsch. Ain loblicher Tractat von beraitung vnd brauchung der wein zu gesunthayt der menschen. Augspurg: Sittich [1512]. [vorhanden in der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg]

 

top 

 

2. Quellen für das nachgewiesene Weinschrifttum

Dienten bis Mitte der 90er Jahre weitgehend gedruckte bibliographische Quellen5 (z.B. Allgemein-, National-, Regional- und Weinbibliographien, Bibliothekskataloge, Kopien der Systemstellen "Wein" usw. aus den Sach- und Schlagwortkatalogen vor allem der Bibliotheken, die in Weinanbaugebieten liegen oder über umfangreiche Altbestände verfügen) zur Ermittlung von Weinschriften, so bietet in der jetzigen Zeit das Internet ausgezeichnete Möglichkeiten, präzise, schnell, aktuell (im Allgemeinen mit Bibliothekssigeln und Signaturen) ältere und neuere Weinliteratur zu ermitteln.

Für ältere Weinschriften sind VD 16 - Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts. Bd 1-24. Stuttgart 1983-97; gedruckt) und VD 17 - Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts; online;  im Aufbau wichtige bibliographische Verzeichnisse, ebenso der Katalog 1501-1840 der Bayerischen Staatsbibliothek6 (CD-ROM-Edition 1996) oder Bibliotheksverbünde, wie z.B. der "Gemeinsame Bibliotheksverbund" (GBV), der u.a. Altbestände der Bibliotheken in Göttingen, Halle und Wolfenbüttel enthält. Ergänzt werden die Bibliotheksverbünde durch die Möglichkeit, in den OPAC’s (EDV-Kataloge) vieler deutscher und ausländischer Bibliotheken zu recherchieren7. Hierbei ist jedoch davon auszugehen, daß bei weitem noch nicht alle Titel der in Deutschland und im benachbarten Ausland vorhandenen Weinliteratur im Internet zu finden sind, da ältere Weinpublikationen erst sukzessiv in die OPAC’s und Verbundkataloge eingegeben werden.

Gegenüber gedruckten Verzeichnissen bieten die im Internet eingespeisten bibliographischen Daten vielfältigere Suchmöglichkeiten, z.B. nach Autoren/beteiligten Personen, Sachtiteln, Titelstichwörtern, Schlagwort, Verlagsort, Verlag, Erscheinungsjahr, Körperschaften, Notationen, ISBN/ISSN-Nummern usw. (teilweise sind auch Kombinationen durch Verknüpfung von "Operatoren" möglich). Trunkierungszeichen (wie Sternchen * oder Fragezeichen ?) können beispielsweise für die sachliche Recherche wie "Wein, Weinbau" etc. sehr hilfreich sein. Mit Hilfe einer Maske kann nach den oben genannten Kriterien gesucht werden. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß es keine einheitlichen Suchmasken gibt, sondern diese zum Teil erheblich voneinander abweichen und so viel Erfahrung im Umgang mit den Masken notwendig ist, um gezielt und umfassend Weinliteratur nachzuweisen.

top 

 

Bibliotheksverbünde, Bibliothekskataloge und Buchhandelsverzeichnisse

Folgende Bibliotheksverbünde können z.Zt. für die Weinbibliographie konsultiert werden: Der KVK - Karlsruher Virtueller Katalog weist ca. 50 Millionen Bücher und Zeitschriften in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit nach (s.a. Abb. 2). Bei dieser einfachen Recherchemöglichkeit können u.a. deutschsprachige Verbund- und Bibliothekskataloge sowie Buchhandelsverzeichnisse mit einer einzigen Suchanfrage benutzt werden. Die gewünschten Verbünde, Kataloge und Buchhandelsverzeichnisse werden angehakt und in Sekundenschnelle erscheint das Suchergebnis in Form einer Trefferliste.

KVK













Abb. 2: Suchmaske des KVK (Karlsruher Virtueller Katalog). Stand: 9. Februar 2000.
[Suchmaske wird nicht mehr aktualisiert]

 

 

Zur komplexeren Suche kann der Sucheinstieg direkt über den KVK in die verschiedenen Bibliotheksverbünde, Bibliothekskataloge und Buchhandelsverzeichnisse erfolgen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Die Standardsuche und die erweiterte Suche (unterschiedliche Maskenformen). Dabei stehen gegenwärtig folgende Verbünde für die Bundesrepublik Deutschland, für Österreich und die Schweiz zur Verfügung, die auch unabhängig vom KVK mit den angegebenen Internet-Adressen benutzt werden können (ebenso über die Homepage einzelner Bibliotheken, so auch über die der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn):

Hinzu kommt die Möglichkeit, online in den Katalogen der Deutschen Bibliothek (Frankfurt a.M.) zu recherchieren und der Deutschen Bücherei Leipzig.

Ebenso kann in Buchhandelsverzeichnissen gesucht werden, wie z.B. im KNO-K&V Buchkatalog, der täglich aktualisiert wird, in Libri und in Amazon. Der Sucheinstieg ist für den KNO, Libri und Amazon auch über den KVK möglich. Die Verzeichnisse enthalten Weinmonographien mit Angaben über ihre Lieferbarkeit und Preise. Sie sind für den Nachweis von Neuerscheinungen unentbehrliche bibliographische Hilfsmittel.

Ergänzt werden "KNO" und "Libri" durch bibliographische Angaben in Internet-Buchhandlungskatalogen, beispielsweise in "Booxtra". In diesem Katalog werden Weintitel chronologisch nach Erscheinungsjahren ("Erscheinungsdatum"; laufendes Jahr steht am Anfang) verzeichnet. Preisangaben und Lieferbarkeit werden ebenfalls angezeigt.

In einigen Bibliotheksverbünden (Bibliotheksverbund Bayern und Südwestdeutscher Verbund) werden auch Neuerscheinungen (bibliographische Daten der Deutschen Bibliothek) aufgeführt, die nach Bearbeitung in den jeweiligen Bibliotheken später mit Besitzangaben und den lokalen Daten versehen werden.

Weitere Bibliothekskataloge sind für die Verzeichnung von Weinschrifttum hilfreich: Virtuelle Bibliothek Rheinland-Pfalz (mehr als drei Millionen Bände werden in rheinland-pfälzischen Bibliotheken nachgewiesen; Zugang über die KVK-Homepage). Der EUCO OPAC (Zugang über die KVK-Homepage) weist Bestände mehrerer oberrheinischer Universitäten, wie Basel/Bern, Freiburg i.Br., Karlsruhe, Mulhouse und Strasbourg nach.

Für das benachbarte Österreich sind folgende Recherchemöglichkeiten zu nennen:
Der Österreichische Bibliothekenverbund (Bibliotheken in Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz, Klagenfurt, Leoben und Mödling), der virtuelle Katalog der österreichischen Landesbibliotheken (Wiener Stadt- und Landesbibliothek Wien, Niederösterreichische Landesbibliothek St. Pölten, Landesbibliothek Steiermark Graz, Südtiroler Landesbibliothek "Dr. Fr. Tessmann" Bozen; diese Bibliotheken können mit einer Suchmaske konsultiert werden). Ferner ist noch die Burgenländische Landesbibliothek zu erwähnen. Weitere Suchmöglichkeiten bieten die EDV-Kataloge (Kat-Zoom), Nominal- und Schlagwortkataloge der Österreichischen Nationalbibliothek, die Literatur von 1501 bis 1988 (1991) nachweisen. Titel ab Erscheinungsjahr 1989 ff. (1992 ff.) sind im Österreichischen Verbundkatalog (ÖVK, im Österreichischen Bibliothekenverbund) vorhanden.

Für die Schweiz kann der Informationsverbund Basel/Bern und der NEBIS-Katalog der ETH-Zürich konsultiert werden. Ferner gibt es für die Ermittlung von Titeln, die sich mit dem Weinbau in der Schweiz beschäftigen, die Spezialbibliographie "Bibliographia scientiae naturalis Helvetica", die mit dem Berichtsjahr 1925 laufend erscheint (1.1925.’27-73.1997.’98; mehrere Titeländerungen).

Seit Mai 1999 besteht auch die Möglichkeit, in der Digitalen Bibliothek NRW zu recherchieren. In ihr kann mit einer einzigen Suchanfrage in einigen Verbundkatalogen, Internationalen Bibliothekskatalogen, Aufsatzdatenbanken, bibliographischen Fachdatenbanken und Katalogen einiger Verbundbibliotheken gesucht werden.

top 

 

Regionalbibliographien:

Die Regionalbibliographien8 für die Bundesrepublik Deutschland und für das benachbarte Ausland sind besonders wichtige Hilfsmittel zur Ermittlung von Weinliteratur, auch für entlegeneres Weinschrifttum ("Graue Literatur"). Für die Weinbibliographie sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfügbar9:

  • Landesbibliographie Baden-Württemberg (gedruckt: 1.1973/74(1978)-16.1995(1999); Datenbank ab Berichtsjahr 1986 ff.; online; aktuelle Berichterstattung),
  • Bayerische Bibliographie10 (recherchierbar über den Bibliotheksverbund Bayern; gedruckte Bände: 1959/63(1966)-1987(1998). 1996(1998). 1997 (2000); online; aktuelle Berichterstattung),
  • Brandenburgische Bibliographie (1.1945(1958)-23.1993(1997); gedruckt),
  • Hessische Bibliographie (gedruckte Version: 1.1977(1979)- 21.1997(1999); CD-ROM-Ausgabe für das Berichtsjahr 1.1997-21.1997(1999); eine online-Version wird im jüngst erschienenen Band für das Berichtsjahr 1997 in absehbarer Zeit angekündigt),
  • Nordrhein-Westfälische Bibliographie (gedruckt: 1.1984(1985)-15.1997(2000); online-Zugriff ab 1982; aktuelle Berichterstattung),
  • Rheinland-Pfälzische Bibliographie (gedruckte Bände: 1.1991(1992)-7.1997(1998); kumulierte Datenbank für 1991-1997; für die Datenbank mit Berichtsjahr 1998 erfolgt eine aktuelle Berichterstattung mit Nachträgen für die früheren Berichtsjahre 1991-1997),
  • Saarländische Bibliographie (gedruckte Version: 1.1961/62(1964)-15.1989/90(1992); online; aktuelle Berichterstattung),
  • Sachsen-Anhalt. (Landeskundliche) Regionalbibliographie für die Bezirke Halle und Magdeburg (gedruckte Bände:  1965/66(1969)-1995/96(1997); online-Zugriff ab 1991),
  • Sächsische Bibliographie (gedruckt: 1945/60, 1.2 (1989). 1961(1962)-1995(1997); ab 1992 ff. online; aktuelle Berichterstattung),
  • Thüringen-Bibliographie (gedruckte Version: 1961/63(1972)-1995(1999); ab 1991 ff. online; aktuelle Berichterstattung).

 

Weitere kleinere landeskundliche Bibliographien können für die Weinbibliographie online abgerufen werden: Die Unterfränkische Bibliographie (gedruckt: 1962/63 (1963)-1996 (1997); veröffentlicht in "Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst" Bd 15.1963-49.1997, teilweise als selbständige Publikation erschienen; ab 1997 ff. nur noch online recherchierbar über den OPAC der Universitätsbibliothek Würzburg und über den Bibliotheksverbund Bayern; aktuelle Berichterstattung). "Vorarlbergensien" können über die Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz gesucht werden.

Einige landeskundliche Bibliographien, die noch nicht über OPAC-Recherchemöglichkeiten verfügen, sind aber im Internet in der Gruppe der Regionalbibliographien (s. Anmerkung 8) vertreten. Sie geben wichtige Informationen über den jetzigen Stand dieser Bibliographien und über ihre Entwicklung.

Für Weintitel, die nicht online in den Regionalbibliographien recherchiert werden können, bittet die Autorin der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" um Ausdrucke der Systemstellen "Wein" usw. der Bibliotheken, die ihre Regionalliteratur noch nicht im Internet anbieten, aber gedruckte Bibliographien herausgeben und über eine computerunterstütze Erfassung der Titel verfügen. Dankenswerterweise konnte auf diesem Weg Weinschrifttum bis in die jüngste Zeit zur Verfügung gestellt werden.

Ferner kann die Bearbeiterin noch weitere gedruckte landeskundliche Bibliographien konsultieren, deren Berichtszeiträume jedoch zum Teil mehrere Jahre zurückliegen, so u.a.: Bodensee-Bibliographie (1976.’77.-1997.’99), Burgenländische Landesbibliographie (1991.’92-1998.’99), Kärntner Bibliographie (1945/59.’61-1981/85.’95), Bibliographie d’histoire luxembourgoise (1964.’65-1997.‘98), Bibliographie zur Schweizergeschichte (1913.’14-1996.’97) und Liechtensteinische Bibliographie (1.1974.’75-20.1993.’95).

Wie dem Kapitel "Regionalbibliographien" zu entnehmen ist, gibt es eine sehr große Anzahl an landeskundlichen Bibliographien, die für die Ermittlung der bibliographisch selbständigen und unselbständigen Weinpublikationen wichtige bibliographische Instrumente darstellen. Aufsätze aus Zeitungen sind in den aufgeführten Regionalbibliographien in der Regel nur in Auswahl (z.B. aus Heimatbeilagen von Tageszeitungen) - wenn überhaupt - verzeichnet, wodurch für die Weinbibliographie nach Auffassung der Verfasserin wichtige Beiträge nicht aufgenommen werden können.

Für die 2. Auflage der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" wurden außer den laufend periodisch erscheinenden landeskundlichen Literaturzusammenstellungen auch abgeschlossene und Vorgängerbibliographien benutzt. In einigen, allerdings sehr wenigen Bibliotheksverbünden, so im Bayerischen und Gemeinsamen Bibliotheksverbund, sind Aufsätze aus Zeitschriften, Zeitungen und Sammelwerken zu ermitteln.

top 

 

Zeitschriften

Die Zeitschiftendatenbank - ZDB ist nach wie vor ein wichtiges bibliographisches Hilfsmittel für den Nachweis von Weinzeitschriften und für Zeitschriften, die Aufsätze zum Thema "Wein" usw. enthalten. Über den KVK ist der Sucheinstieg ebenfalls möglich, die Recherche erfolgt über den Bibliotheksverbund Bayern. Es kann u.a. nach Zeitschriftentiteln, Erscheinungsorten, Verlegern, Stichwort, Körperschaften, Titelabkürzung, ISSN-Nummern, Fachnotationen gesucht werden. Die Zeitschriften sind mit Bibliothekssigeln und Bestandsangaben nachgewiesen, auf Titeländerungen, Vorgänger, Fortsetzungen, auf "Erscheinen eingestellt" u.ä. wird hingewiesen.

 

Aktualität der Internetangebote

Für den Bibliographen stellt sich aber auch die Frage, wann die oben aufgeführten Internetangebote aktualisiert werden. Seit Mitte Juli 1999 ist der Bibliotheksverbund Bayern "brandaktuell"11. Eine solche aktuelle Berichterstattung wäre auch für andere Verbünde, Kataloge und landeskundliche Bibliographien, die noch nicht darüber verfügen, wünschenswert. Wenn dies auch nicht bei allen im Internet eingespeisten bibliographischen Daten z.Zt. möglich ist, sollte wenigstens das Aktualisierungsdatum angegeben werden. 

Nicht bei allen Regionalbibliographien können neu eingegebene Titel als solche sofort erkannt werden, da ein Ordnungsprinzip nicht erkennbar ist, so daß teilweise nach einer Aktualisierung alle Titel überprüft werden müssen (z.B. Stich- und Schlagwort "Wein" für einen bestimmten Berichtszeitraum), ein wenig benutzerfreundlicher Service, zumal, wenn es sich um mehr als 200 Titel handelt, bei kleineren Regionen ist eine Anzahl von ca. 50 bis 60 Titeln pro Berichtsjahr noch überschaubar. Auch bei den Bibliotheksverbünden weichen Ordnungsprinzipien erheblich voneinander ab. Bei einigen Verbünden stehen neu eingegebene Titel (z.B. die sachliche Suche zum Thema "Wein" usw.) am Ende der Liste, bei teils chronologisch geordneten Weintiteln sind die aktuellen Erscheinungsjahre, wie beispielsweise 1999, zwar am Anfang zu finden, aber weitere neue Titel mit anderen Erscheinungsjahren nur dann, wenn die Liste komplett durchgesehen wird.

Gedruckte Verzeichnisse sind nach Auffassung der Bearbeiterin trotz des Einsatzes neuer Medien unverzichtbar. So werden weiterhin bibliographisch selbständige Veröffentlichungen im deutschen Sprachbereich in den Nationalbibliographien der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz verzeichnet.

Ebenso ist es erfreulich, daß auch eine beachtliche Anzahl von Regionalbibliographien in gedruckter Form vorliegt. Mit den gedruckten Bibliographien wird vor allem den Benutzern Rechnung getragen, die über keinen Internet-Zugang verfügen. Außerdem kann so auch dokumentiert werden, welche Schriften in einem bestimmten Zeitraum publiziert wurden. Ob in Zukunft, auch aus Kostengründen, noch zu einzelnen Regionen gedruckte landeskundliche Bibliographien in dem Umfang erscheinen werden wie heute, ist noch nicht abzusehen, während die erwähnten deutschsprachigen Nationalbibliographien wohl auch zukünftig in gedruckter Form zusätzlich zur Internet-Version herausgebracht werden dürften.

Für den Nachweis von Inkunabeln, die allerdings, was Weintitel betrifft, in der Weinbibliographie vollständig erfaßt sein dürften, hat sich wenig geändert. Die bisher maßgeblichen Verzeichnisse, wie GW (Gesamtkatalog der Wiegendrucke), GW-Manuskript (vorhanden in der Deutschen Staatsbibliothek Berlin) und Inkunabelkataloge einzelner Bibliotheken bilden auch in unserer Zeit noch die Grundlagen für die Ermittlung der Drucke des 15. Jahrhunderts. Ergänzt werden diese Kataloge durch "The illustrated ISTC on CD-ROM" (1996 ff. Nebentitel: The illustrated incunabula short-title catalogue on CD-ROM).

Wenn bereits schon heute Aufsätze in Zeitschriften, Zeitungen und Sammelwerken in wenigen Bibliotheksverbünden, in Aufsatzdatenbanken (wie JADE; Sucheinstieg beispielsweise über die Homepage der ULB Bonn; über die Digitale Bibliothek NRW) oder in Regionalbibliographien online abrufbar sind, so ist nach wie vor die regelmäßige Auswertung12 der Weinzeitschriften und die Durchsicht einzelner Jahrgänge und Hefte (möglichst des laufenden Jahrgangs) von Zeitschriften, Heimatjahrbüchern, Heimatkalendern u.ä., die in Weinbauregionen erscheinen, eine wichtige Hilfe für den Nachweis neuer bibliographisch unselbständig erschienener Weinliteratur.

top 

 

Online-Datenbanken

Folgende Online-Datenbanken enthalten bibliographische Nachweise von Fachliteratur zum Weinbau:

Die deutsche Literaturdatenbank ELFIS mit Fachliteratur auf den Gebieten der Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft (Koordinierungsstelle: Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI), Bonn). Diese Datenbank enthält u.a. Monographien, Zeitschriftenaufsätze und Graue Literatur zum Thema "Weinbau" (Fachliteratur), die verzeichneten Schriften sind besitzmäßig (in Bibliotheken) nicht erfaßt.

Die englischsprachige Datenbank VITIS-VEA ist eine internationale Literaturdatenbank auf dem Gebiet des Weinbaus. Diese Datenbank weist Literatur (ohne Besitznachweise in Bibliotheken) zu folgenden Sachgebieten des Weinbaus nach: Morphologie, Physiologie und Biochemie der Reben, Bodenkunde des Weinbaus, Rebenzüchtung, Kellertechnik, Betriebswirtschaft des Weinbaus und der Kellerei, Önologie und Mikrobiologie des Weines. Der deutschsprachige Teil von VITIS-VEA ist in "ELFIS" enthalten.

Darüber hinaus sind bibliographische Nachweise zum Weinbau in folgenden internationalen Datenbanken online verfügbar: AGRIS (Food and Agriculture Organization (FAO); ), AGRICOLA (National Agricultural Library (NAL), USA;) und CAB ABSTRACTS (CAB International, Großbritannien).

Die oben aufgeführten Datenbanken für Weinbau und Agrarwissenschaften sind für die Weinbibliographie nur bedingt zu benutzen, da für diese Fachbibliographie zwar deutschsprachige Monographien zu allen Gruppen der Systematik aufgenommen werden, Zeitschriftenaufsätze aber unter Bevorzugung geschichtlicher Themen, weil sonst der Rahmen der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" gesprengt würde.

Hier konnte nur eine kleine Auswahl von bibliographischen Recherchemöglichkeiten (im Internet und gedruckte Versionen) aufgezeigt werden, die vor allem für die Ermittlung älterer und neuer Weinliteratur relevant sind und der Bearbeiterin kostenfrei zur Verfügung stehen (Stand: 31. Oktober 1999). Ebenso wurden lediglich einige Internet-Adressen (werden ständig aktualisiert) und einige Möglichkeiten für die Sucheinstiege (z.B. auch über die Homepages deutscher Bibliotheken; werden laufend aktualisiert) angegeben.

Bei den genannten Bibliotheksverbünden, Bibliothekskatalogen, Buchhandelsverzeichnissen, OPAC’s, Regionalbibliographien, Aufsatzdatenbanken und fachbibliographischen Datenbanken findet der Benutzer ausführliche Hinweise für die Suche im Internet.

top 

 

3. Fernleihe

In der Regel werden die in den Bibliotheksverbünden, OPAC’s und teilweise in den online recherchierbaren Regionalbibliographien nachgewiesenen Weinschriften mit der besitzenden Bibliothek und den Signaturen verzeichnet, ebenso Zeitschriften in der Zeitschriftendatenbank. Aufgrund dieser präzisen Angaben sollte eigentlich eine schnellere Abwicklung des Fernleihverkehrs möglich sein. Das ist leider, vor allem bei Neuerscheinungen, nicht immer der Fall. Zu erklären ist dies wahrscheinlich daraus, daß neue Titel (auch neu eingebene mit früheren Erscheinungsjahren) sehr schnell im Internet angezeigt sind und sich danach ein längerer Geschäftsgang anschließt, bis das gewünschte Medium für die Fernleihe zur Verfügung steht.

Schon heute sind online-Fernleihbestellungen in deutschen und ausländischen Bibliotheken möglich. Beispielsweise kann Literatur auch über den bundesweiten Dokumentlieferdienst "Subito" bestellt werden; Zeitschriftenaufsätze über das elektronische Bestell- und Liefersystem "JASON" in Nordrhein-Westfalen. Es ist davon auszugehen, daß in naher Zukunft die konventionellen Fernleihbestellungen (roter Leihschein) von den online-Fernleihbestellungen abgelöst werden, um so eine Beschleunigung des Fernleihverkehrs zu erreichen. Wieweit das für den internationalen Leihverkehr zutreffen wird, ist nicht zu übersehen.

Auch in den letzten Jahren hat sich erwiesen, daß persönliche und briefliche Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen anderer Bibliotheken (vor allem zur Fernleihe) sehr hilfreich und nützlich sind, da u.a. bei Fernleihbestellungen (betr. Weintitel), auch für ältere Weinpublikationen Ausnahmen gemacht werden und der Autorin der Weinbibliographie, Titelblätter u.ä. älterer Weinbücher, nicht ausleihbarer Werke usw., teilweise ungebundene Zeitschriftenjahrgänge im Orginal oder Kopie zur Verfügung gestellt werden, wofür die Bearbeiterin stets sehr dankbar ist.

Anzumerken ist, daß ein sehr hoher Prozentsatz (ca. 72%) der 20122 Weintitel über die Fernleihe der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn13 in deutschen und ausländischen Bibliotheken zu bestellen war.

top 

 

4. Besitznachweise

Die mehr als 20.000 Weinschriften konnten in 250 deutschen, 80 ausländischen Bibliotheken, vor allem in Österreich (27 Bibliotheken) und in der Schweiz (30 Bibliotheken), aber auch in Bibliotheken in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Schweden, der Slowakei, der Tschechoslowakei, den Vereinigten Staaten von Amerika, sowie in 18 Archiven und in Privatbesitz ermittelt werden. Daraus läßt sich schließen, daß Weinliteratur in zahlreichen Bibliotheken, Archiven und in Privatbesitz verstreut zu finden ist, wenn auch einige deutsche und ausländische Bibliotheken umfangreiche Sammlungen älteren und neuen Weinschrifttums besitzen.14 Für zahlreiche Weinpublikationen konnten mehrere besitzende Bibliotheken aufgeführt werden.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands mußte die Sigelliste15 der deutschen Bibliotheken vollständig überarbeitet und zum größten Teil ergänzt und korrigiert werden. Nach 1990 erhielten viele Bibliotheken in den neuen Bundesländern andere Namen, wurden teilweise aufgelöst oder in bestehende Bibliotheken integriert. Auch in den alten Bundesländern waren Namensänderungen zu berücksichtigen.

Zahlreiche Ergänzungen oder Berichtigungen zur 2. Auflage der Weinbibliographie hinsichtlich Namen, Titeln und sonstiger bibliographischer Angaben konnten vorgenommen, sowie neue Besitznachweise hinzugefügt werden.

In der 2. Auflage der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" wurden 610 (4,20 %) der 1451616 Weinschriften besitzmäßig nicht erfaßt17. Bei einer gezielten Fernleihaktion nach Erscheinen der 2. Auflage konnten bis August 1991 noch 26 Weintitel in deutschen, österreichischen und schweizerischen Bibliotheken nachgewiesen werden. In einer neuen Aktion überprüfte die Bearbeiterin, soweit wie möglich, im Internet Weinschriften, die noch ohne Besitznachweise sind und konnte zusätzlich 21 Weintitel (Stand: 31.10.1999) ermitteln, so daß jetzt nur noch 563 Veröffentlichungen (3,88 %) ohne Besitznachweise sind, ein sehr geringer Prozentsatz. Zwölf der besitzmäßig neu nachgewiesenen Titel betreffen Zulassungsarbeiten über den fränkischen Weinbau18, die inzwischen in der Universitätsbibliothek Würzburg vorhanden sind, ferner Veröffentlichungen aus dem 16. bis 20. Jahrhundert.

Bei den Weintiteln, die bis jetzt für die 2. Auflage besitzmäßig nicht zu erfassen waren, handelt es sich möglicherweise um falsche Zitierweisen19 oder um Schriften, die vermutlich in periodischen Veröffentlichungen publiziert wurden, ohne daß diese bisher bekannt geworden sind. Nach den der Autorin z.Zt. zur Verfügung stehenden neuen umfangreichen bibliographischen Recherchemöglichkeiten ist davon auszugehen, daß das in der 2. Auflage bisher nicht zu ermittelnde Weinschrifttum sehr wahrscheinlich mit den vorhandenen Mitteln besitzmäßig nicht mehr erfaßt werden kann, wie beispielsweise Kriegsverluste oder Weinpublikationen, die im Zweiten Weltkrieg ausgelagert waren (z.B. Bücher der Deutschen Staatsbibliothek Berlin) und sich jetzt in osteuropäischen Bibliotheken befinden könnten oder als endgültig verschollen gelten müssen. Auszuschließen ist nicht, daß Weinschriften noch in Bibliotheken, Archiven oder Privatbesitz vorhanden sind, deren Bestände, auch mit den neuen Medien, noch nicht zugänglich sind. Auch in Zukunft wird die Bearbeiterin die noch nicht besitzmäßig festgestellten Weintitel im Auge behalten.

Weinbuch












Abb. 3: Rasch, Johann: Weinbuch20. Nachdruck der Ausgabe München: Berg [um 1582]. Nachwort von Renate Schoene. Dortmund: Harenberg 1981.  (Die bibliophilen Taschenbücher. Nr 263.)

 

top 

 

5. Weinschrifttum 1987 bis 1999 (mit Ergänzungen vom 16. Jahrhundert bis 1986)

Seit dem Erscheinen der 2. Auflage (1988; Redaktionsschluß: 31. Dezember 1986) konnte bis zum Oktober 1999 eine Anzahl von 5409 neuen Weintiteln ermittelt werden (s. Tabelle 1).

 

Tabelle 1: Anzahl21 der seit Erscheinen der 2. Auflage 1988 nachgewiesenen Weintitel (Ergänzungen)

Stand: 31.10.1999: 5409 (davon 21 Weinzeitschriften) = 5388 Titel

 


davon: bibliographisch
selbständige Veröffentlichungen  
bibliographisch unselbständige
Veröffentlichungen
ohne Jahrhundert 1   1 --
15. Jahrhundert (Inkunabeln) --

1501-1986
insgesamt:
902
(16,7%)


1501-1986
insgesamt:
256
(28,4%)

--

1501-1986
insgesamt:
646
(71,6%)

16. Jahrhundert 11 11 --
17.  Jahrhundert 6 6 --
18. Jahrhundert 16 14 2
19. Jahrhundert
(bis 1850)
28 8 20
19. Jahrhundert
(ab 1851)
34 18 16
20. Jahrhundert (bis1945) 125 24 101
20. Jahrhundert (1946-1986) 682 175 507
20. Jahrhundert
(1987)
326

1987-1999
insgesamt:
4485
(83,3%)

110

1987-1999
insgesamt:
1749
(39,9%)

216

1987-1999
insgesamt:
2736:
(61%)

20. Jahrhundert
(1988)
354 107 247
20. Jahrhundert
(1989)
334 117 217
20. Jahrhundert
(1990)
424 139 285
20. Jahrhundert
(1991)
306 115 191
20. Jahrhundert
(1992)
320 124 196
20. Jahrhundert
(1993)
337 108 229
20. Jahrhundert
(1994)
325 143 182
20. Jahrhundert
(1995)
386 158 228
20. Jahrhundert
(1996)
360 140 220
20. Jahrhundert
(1997)
411 167 244
20. Jahrhundert
(1998)
368  175 194
20. Jahrhundert
(1999)
234 146 87

                         insgesamt: 5388

2006 (37,2%)

3382 (62,8%)
  • nachgewiesen in deutschen Bibliotheken: 4828 (90,4%) 
    nachgewiesen in ausländischen Bibliotheken (Alleinbesitz): 512 (9,6%)
    insgesamt: 5340
  • nachgewiesen in 5 (ULB Bonn): 464 (8,7%)
    nachgewiesen in 98 (Dt. Zentralbibliothek für Landbauwissenschaften): 714 (13,4%)
    insgesamt: 1178 (22,1%)
  • nicht besitzmäßig nachgewiesene Weintitel (Erg. s.a. Tabelle 2): 50 (0,93%)
  • über nationale und internationale Fernleihe bestellt Weintitel: 4162
    nationale Fernleihe: 3650 (87,7%)
    internationale Fernleihe: 512 (12,3%)

 

Der Tabelle 1 ist zu entnehmen, daß 5388 neue Weintitel gesammelt werden konnten. Für ältere Weinliteratur wurden vom 16. Jahrhundert bis 1800 noch 33 Titel ermittelt, und zwar neue Weinschriften, aber auch zusätzliche Ausgaben zu bereits in der 2. Auflage verzeichneten Weinbüchern (s. Abb. 4).

Kunstbuechelein


Abb. 4: Helmreich, Andreas: Kunstbuechlein / Wie man die Weine halten / vnd fuer allen zufellen bewahren ... .
Franckfurt an der Oder: Voltz 1593. [vorhanden in der Bayerischen Staatsbibliothek München]
Bei diesem Werk handelt es sich um eine sehr seltene Ausgabe, die die Bayerische Staatsbibliothek München erst im Jahr 1997 bei einer Auktion erworben hat. Sie ist weder im gedruckten VD 16 noch bei Schoene² verzeichnet und bibliographisch außer in der
Bayerischen Staatsbibliothek nicht nachweisbar. (Vgl. auch Schoene² Nr 11004-11009: Ausgaben: Erffordt 1587. Leipzig 1588, 1592, 1608, 1623. Nürnberg 1693.)

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist davon auszugehen, daß durch den Einsatz der neuen Medien in absehbarer Zeit auch die Weinpublikationen des 16., 17. und 18. Jahrhunderts für die "Bibliographie zur Geschichte des Weines" nahezu vollständig erfaßt sein dürften. Das gilt auch für Weinschrifttum des 19. und 20. Jahrhunderts, das allerdings ab Erscheinungsjahr 1946 für die Weinbibliographie in verschiedenen Kapiteln der Systematik nur in Auswahl22 aufgenommen wird.

Tabelle 1 zeigt auch auf, daß sich die Ergänzungen vom 16. Jahrhundert bis 1986 mit 905 (abzüglich dreier Weinzeitschriften) Titeln in Grenzen halten. Für den Nachweis dieser Weintitel wurden teilweise die neuen Recherchemöglichkeiten eingesetzt. Die Jahrgänge 1987 bis 1998 enthalten ca. 300 bis 430 neue Veröffentlichungen zum Thema "Wein", eine Zahl, die sich in Zukunft vielleicht noch steigern läßt, da sicherlich noch weitere Suchmöglichkeiten im Internet angeboten werden. Auch für den laufenden Jahrgang 1999 konnte bereits eine beachtliche Anzahl (234) neuer Weinschriften nachgewiesen werden, obwohl für 1999 erst ein geringer Teil an bibliographisch unselbständigen Weinpublikationen online zu recherchieren ist.

Aus Tabelle 1 ist ferner ersichtlich, daß, wie in der 2. Auflage, auch bei den Ergänzungen die bibliographisch unselbständigen Veröffentlichungen überwiegen.

Für die nach dem Erscheinen der 2. Auflage verzeichneten 5.388 neuen Weinschriften ist anzumerken, daß lediglich 47 (weniger als 1 %) ohne Besitznachweise sind, aber in Autopsie eingesehen werden konnten (s. Tabelle 2). Für Weinschrifttum vom 16. Jahrhundert bis zum Berichtsjahr 1986 (902 Titel, s.a. Tabelle 1 und 2) wurden drei Titel mit dem Vermerk "Zit. nach" versehen und konnten nicht in Autopsie eingesehen werden, so daß für insgesamt 50 Weintitel keine Besitznachweise vorliegen. Bei den besitzmäßig nicht festgestellten Weintiteln handelt es sich ausschließlich um bibliographisch selbständig erschienene Weinliteratur, während die bibliographisch unselbständigen Weinpublikationen besitzmäßig vollständig erfaßt sind.

 

Tabelle 2: Anzahl der nicht besitzmäßig nachgewiesenen, aber in Autopsie eingesehenen Weintitel (Ergänzungen) (nach Erscheinungsjahren): 47

16. Jahrhundert bis 1986: mit dem Vermerk "Zit. nach", nicht in Autopsie eingesehene Weintitel: 3

1987-1999: 47 davon: veränderte Neuauflagen, z.B. überarbeitet, aktualisiert davon: neu numerierte, unveränderte Auflagen (Tausender) mit neuen Erscheinungsjahren davon: unveränderte Neuauflagen, Neuausgaben und Nachauflagen
20. Jahrhundert
(1987)
1
--

--
20. Jahrhundert
(1988)
2
--
2
--
20. Jahrhundert
(1989)
2
--
2
--
20. Jahrhundert
(1990)
1
--
1
--
20. Jahrhundert
(1991)
1
--
1
--
20. Jahrhundert
(1992)
1
--
1
--
20. Jahrhundert
(1993)
1
--
1
--
20. Jahrhundert
(1994)
3
--
3
--
20. Jahrhundert
(1995)
3
--
2
--
20. Jahrhundert
(1996)
4
--
3
--
20. Jahrhundert
(1997)
7
--
--
7
20. Jahrhundert
(1998)
14
--
7
4
20. Jahrhundert
(1999)
7
3
2
1
insgesamt
3

12

 

Von den für die Jahre 1987 bis 1999 besitzmäßig nicht nachgewiesenen, aber nach Autopsie aufgenommenen Weintiteln ist festzuhalten, daß 25 Weinschriften als neu gezählte, aber unveränderte Auflagen mit neuen Erscheinungsjahren ohne Besitznachweise sind, für 12 Titel, die als unveränderte Neuauflagen, Neuausgaben, Nachauflagen erschienen und für drei Titel (überarbeitete Auflagen!) konnte ebenfalls keine besitzende Bibliothek ermittelt werden. Sieben Weinmonographien, vor allem Neuerscheinungen in 1999, konnten bisher noch nicht mit Besitznachweisen nachgewiesen werden. Allerdings ist davon auszugehen, daß für diese Weinveröffentlichungen noch besitzende Institutionen zu finden sind, da für die Berichtsjahre 1997 bis 1999 - gegenüber denen von 1987 bis 1996 - eine relativ hohe Anzahl von besitzmäßig noch nicht erfaßten Weintiteln vorliegt. Die Zahl der nicht mit Besitznachweisen versehenen Weinmonographien wäre wesentlich höher, wenn die Verfasserin nicht bei Verlagen die oben erwähnten Auflagen und andere Neuerscheinungen erbitten würde. Nur wenige Verlage stellen jedoch ihre Weinbücher der Bearbeiterin zur Verfügung, die die geschenkten Bücher an eine Bibliothek, die in einem Weinanbaugebiet liegt, weiterleitet und von dieser bei der Erstellung der Weinbibliographie wertvolle Hilfen erhält.

In den letzten Jahren sind Verlage vermehrt dazu übergegangen, Weinbücher, die sich gut verkaufen lassen, mit einer neuen Auflagenbezeichnung und neuem Erscheinungsjahr, fast jährlich, herauszugeben, um auf diese Weise eine gewisse Aktualität zu erzielen.

Die besitzmäßig nicht nachgewiesenen Weinschriften sind auch nicht in den beiden deutschen Nationalbibliotheken Frankfurt a.M. und Leipzig vorhanden. Unveränderte Neuauflagen u.ä. sind ja laut Pflichtexemplargesetz nicht ablieferungspflichtig, obwohl sie bibliographisch als neue Veröffentlichungen anzusehen sind. Eigentlich müßten sie abgeliefert und in den zuständigen Bibliotheken gesammelt werden.

Für die nicht besitzmäßig in der 2. Auflage (563) und in den Ergänzungen (50) erfaßten Weintitel ist anzumerken, daß insgesamt 613 (ca. 3 %) der 20122 verzeichneten Weinschriften (abzüglich 218 Weinzeitschriften) ohne Besitznachnachweise sind, ein ganz geringer Anteil, der sich vermutlich durch weitere Recherchemöglichkeiten im Internet noch reduzieren läßt.

top 

 

6. Zusammenfassung, Schlußbemerkungen und Ausblick

Zusammenfassend kann gesagt werden, daß sich vor allem durch den Einsatz neuer Medien die Erstellung einer Fachbibliographie grundlegend verändert hat. Durch die online-Recherchemöglichkeiten, auch für die Altbestände, konnten noch ältere Weinschriften ermittelt, für einige Titel der 2. Auflage, die bisher besitzmäßig nicht nachzuweisen waren, wurden besitzende Bibliotheken festgestellt. Neue Weinliteratur kann wesentlich schneller, präziser und aktueller erfaßt werden.

Durch den Einsatz der EDV konnte für einige gedruckte Regionalbibliographien die Zeiten zwischen Berichtsjahr und Erscheinungsjahr erheblich verkürzt werden, bei wenigen gibt es online eine aktuelle Berichterstattung, was für die Bearbeitung einer Fachbibliographie von großem Nutzen ist, wenn auch später die gedruckte Version erscheint. Wichtig ist die laufende Verzeichnung von Regionalliteratur möglichst für viele Länder und Regionen.

Fast täglich werden im Internet, auch für die Weinbibliographie, neue Recherchemöglichkeiten angeboten, Weinliteratur noch umfassender zu erschließen. Ob das Internet in Zukunft auch weitgehend gedruckte Verzeichnisse ersetzen wird, ist heute noch nicht abzusehen. Wünschenswert sind einheitliche Suchmasken und einheitliche Suchmöglichkeiten für Bibliotheksverbünde, Bibliothekskataloge, Buchhandelsverzeichnisse, Aufsatz- und Fachdatenbanken und landeskundliche Bibliographien usw., die die Internet-Nutzung wesentlich vereinfachen, erleichtern und den Benutzer noch schneller und umfassender informieren und den teilweise hohen Zeitaufwand für Recherchen verringern würden. Ebenso wäre eine aktuelle Berichterstattung für die genannten Suchmöglichkeiten sehr hilfreich.

Auch die Fernleihbestellungen bedürfen, wie schon im Jahr 199123 erwähnt, der Reformen. Gerade in den letzten Monaten hat die Autorin die Erfahrung machen müssen, daß Fernleihscheine (mit Sigeln und Signaturen) monatelang unterwegs sind oder bis heute verschwunden bleiben. Die online-Fernleihbestellungen können sicherlich zukünftig die Zeiten zwischen Bestellung und Erhalt der gewünschten Literatur verkürzen.

Wünschenswert aus der Sicht eines Bibliographen wäre aber vor allem, daß in unserer Zeit wenigstens von jedem Druckerzeugnis ein Exemplar in der Deutschen Bibliothek (Frankfurt a.M.), in der Deutschen Bücherei (Leipzig) und in den zuständigen Pflichtbibliotheken vorhanden ist, auch, wenn es sich um unveränderte Neu- und Nachauflagen oder um Bücher handelt, die eine neue Auflagenbezeichnung und neue Erscheinungsjahre tragen (sonst unverändert sind), um so in der Deutschen Nationalbibliographie verzeichnet werden zu können. An dieser Stelle kann nur an Verlage und herausgebende Körperschaften appelliert werden, ihre Veröffentlichungen als Pflichtexemplare abzuliefern.

Bisher konnte noch keine weitere Neuauflage oder ein Supplement für die "Bibliographie zur Geschichte des Weines" erscheinen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. In den letzten Jahren hat die Bearbeiterin laufend alle neuen Weinschriften (seit Erscheinen der 2. Auflage) in eine Weintiteldatenbank eingegeben, die der Verfasserin zur Verfügung steht, vielfältige Recherchemöglichkeiten bietet und u.a. die vorhandenen Neuauflagen und Neuausgaben mit der 2. Auflage der Weinbibliographie verzahnt, indem auf frühere Auflagen oder Ausgaben (mit der jeweiligen Nummer der Schoene²) verwiesen wird. Diese Datenbank ist eine Fortsetzung der gedruckten Weinliteraturzusammenstellung. Vielleicht besteht ja irgendwann die Möglichkeit, die 5388 neuen Weintitel und die 21 neuen Weinzeitschriften in gedruckter Form oder im Internet einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zumal die Autorin der Auffassung ist, daß die neuen Medien z.Zt. eine Fachbibliographie, auch die für Weinliteratur (in gedruckter oder online-Version), noch nicht ersetzen können.

Für die nächsten Monate sind mehr als 70 neue Weinmonographien angekündigt, eine sehr hohe Anzahl, was darauf schließen läßt, daß Wein schon lange kein Luxusgetränk mehr ist, sondern ein Genußmittel neben anderen. Wein ist in unserer heutigen Konsumgesellschaft nicht mehr wegzudenken und so erscheinen auch zunehmend populäre Weinschriften, die dem Weinkonsumenten und Weinliebhaber helfen sollen, Weinkonsum und Weinwissen miteinander zu verbinden.24

Sicherlich wird in Zukunft deutschsprachige, wissenschaftliche und populäre Weinliteratur eine wichtige Rolle auf dem Buchmarkt spielen. Hinzu kommen elektronische Medien (wie z.B. Videos zu einzelnen Weinbauregionen), die an Bedeutung gewinnen und Wissenswertes über Wein auch in Form von Disketten und CD-ROM’s verbreiten. In jüngster Zeit werden auch Spiele, Puzzles und Postkarten zum Thema "Wein" angeboten, die den Weinliebhaber mit dem Wein, seiner Geschichte, seiner Kultur und den verschiedenen Anbaugebieten vertraut machen sollen und als spielerische Alternativen zu Weinbüchern betrachtet werden können.25

Renate Schoene, ULB Bonn

top 

 

Anmerkungen

1 Schoene, Renate: Bibliographie zur Geschichte des Weines. 2., mit allen Supplementen kumulierte und aktualisierte Auflage. München 1988. [zitiert: Schoene²] 1. Aufl. [Nebst] Suppl. 1-3. Mannheim, Wiesbaden, München 1976-84.
2 Vgl. Schoene², S. XVII-XIX.
3 Schoene, Renate: 20 Jahre Weinbibliographie. Erfahrungen der Bearbeiterin der "Bibliographie zur Geschichte des Weines". In: Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen. Mitteilungsblatt. N.F.41. Bad Honnef 1991, S. 297-318.
4 Vgl. Schoene², S. XIII-XVI.
5 Vgl. Schoene (wie Anmerkung 3), S. 299.
6 Vgl. Fabian, Claudia: Der Katalog 1501-1840 der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bibliotheksforum Bayern. 24. München 1996, S. 341-368. Dieser Katalog ist im Bibliotheksverbund Bayern integriert.
7 Sucheinstieg über den Verbundkatalog Nordrhein-Westfalen, bibliographischer Service, deutsche Bibliotheken online. Es erscheint ein alphabetisches Gesamtregister, in dem nach Buchstaben der Orte die gewünschten Bibliotheken angeklickt werden können.
8 Eine Übersicht über die landeskundlichen Bibliographien der Länder und ihre Publikationen s. im Internet. Sucheinstieg ist über diese Adresse in Regionalbibliographien für Deutschland, Österreich und die Schweiz möglich, auch in das St. Galler Bibliotheksnetz (SGBN; einschließlich der Liechtensteinischen Landesbibliothek Vaduz).
9 Hier werden nur die laufend erscheinenden landeskundlichen Bibliographien aufgeführt (ohne Titeländerungen und Erscheinungsorten). Eine umfassende Darstellung (auch Vorgänger der verzeichneten Regionalbibliographien und Hinweise auf Sekundärliteratur) findet sich bei Reinhard Oberschelp: Die Bibliographie zur deutschen Landesgeschichte und Landeskunde. 3. Aufl. Frankfurt a.M. 1997. (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie. Sonderh. 67.) - s.a. Regionalbibliographien in der Bundesrepublik Deutschland. Berlin 1991. (dbi-materialien. 112.)
10 Kempf, Klaus, Steffi von Malottki und Birgit Schaefer: Die Bayerische Bibliographie. Ein Aufbruch in die Gegenwart. In: Bibliotheksforum Bayern. 26. München 1998, S. 221-239.
11 Die Suchmaske des BVB enthält den Vermerk "aktuell".
12 Vgl. Schoene² (wie Anmerkung 3), S. 308.
13 Die Verfasserin der "Bibliographie zur Geschichte des Weines" dankt den ehemaligen und jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fernleihe der ULB Bonn für die nahezu reibungslose Abwicklung der Fernleihbestellungen seit fast 30 Jahren, ebenso den zahlreichen Kolleginnen und Kollegen in den Fernleihabteilungen vieler deutscher und ausländischer Bibliotheken.
14 Vgl. Schoene², S. XX.
15 Vgl. Schoene², S.XXI-XXIII.
16 Die 197 Weinzeitschriften waren für die Berechnung ausgenommen, so daß nicht 14713, sondern 14516 Weintitel in die Berechnungen miteinbezogen wurden.
17 Vgl. Schoene (wie Anmerkung 3), S. 312-316.
18 Vgl. Schoene (wie Anmerkung 3), S. 316.
19 Vgl. Schoene (wie Anmerkung 3), S. 299-306.
20 Das Weinbuch von Johann(es) Rasch gilt als eines der ältesten Zeugnisse in deutscher Sprache über den Weinbau. Aus diesen Gründen erfolgt der Abdruck des Titelblattes (Nachdruck) in diesem Beitrag. Die Originalausgaben München: Berg [1580] und [1582] befinden sich u.a. im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek München (s.a. Schoene² Nr 3760-3762). Über die falschen Namensformen für Johann Rasch s. Schoene (wie Anmerkung 3), S. 301.
21 Die 21 Weinzeitschriften sind für die Berechnungen in den Tabellen 1 und 2 ausgenommen worden.
22 Vgl. Schoene², S. XIII.
23 Vgl. Schoene (Anmerkung 3), S. 318.
24 Vgl. Schoene, Renate: Deutschsprachige Weinliteratur [historische Darstellung]. In: Oxford-Weinlexikon. M-Z. Bern & Stuttgart 1995, Sp. 1288-1293.
25 Am Schluß dieser Ausführungen dankt die Bearbeiterin der Weinbibliographie einer großen Anzahl von Personen, bibliothekarischen Kolleginnen und Kollegen, Weinforschern und Weinkennern, die bei der Beschaffung des Titelmaterials seit fast 30 Jahren wertvolle Hilfe geleistet oder Anregungen und Informationen zum vorliegenden Beitrag gegeben haben, aber hier nicht namentlich genannt werden können. Ebenso ist Autoren, Verlagen und Weinbauinstitutionen zu danken, die laufend ihre Publikationen zur Auswertung überlassen.
Die Suchmaske des KVK wird nicht mehr aktualisiert, ebenso nicht die Tabellen 1 und 2, während die vorhandenen "Links" und die Regionalbibliographien auch in Zukunft auf den neuesten Stand gebracht werden.

top 

 

Artikelaktionen