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Podiumsdiskussion

Die tradierten Ordnungen des Wissens und die neuen Mächte des Internets.
Wie verändern sich Bildung und Gesellschaft im Digitalen Zeitalter?

Jede und jeder spürt, wie der digitale Wandel das eigene Leben verändert. Man merkt es zum Beispiel an der elektronischen Steuererklärung, dem Online-Banking, der Benutzung eines elektronischen statt eines gedruckten Kalenders oder den vielen Nachrichten, die täglich auf dem Smartphone einlaufen. Die Folgen der Digitalisierung für den Einzelnen sind offensichtlich. Welche Auswirkungen aber hat die Digitalisierung auf die Ordnung und Struktur der Gesellschaft? Bleibt hier alles beim Alten? Oder schafft die Digitalisierung nicht schleichend neue Fakten:
Wenn jeder alles wissen kann, werden dann nicht privilegierte Wissenszirkel und damit einhergehende gesellschaftliche Schichten ("Bildungsbürgertum") allmählich aufgelöst? Wenn nicht mehr nur der Einzelne Schöpfer geistigen Eigentums ist, sondern zunehmend auch die Internet-Community (siehe z.B. das Wiki-Prinzip), wie verändert sich dann das System der Belohnung und Honorierung für die Schaffung geistiger Werke? Wenn große Konzerne immer mehr wissen über das private Leben der Bürgerinnen und Bürger, was bedeutet das für die Demokratie und die Machtverteilung in einer Gesellschaft?

Diese und andere Fragen behandelt die Podiumsdiskussion "Die tradierten Ordnungen des Wissens und die neuen Mächte des Internets. Wie verändern sich Bildung und Gesellschaft im Digitalen Zeitalter?"

Die ULB sieht sich als prädestinierter Gastgeber einer Podiumsdiskussion über dieses Thema. Bibliotheken stehen als Informationsdienstleisterinnen mitten im digitalen Wandel. Diesem Wandel erfolgreich zu begegnen und ihn mitzugestalten, ist für sie tägliche Aufgabe. Sie können die Aufgabe nur lösen, wenn sie den Blick auch nach außen, in die Gesellschaft, richten und den Diskurs über Digitalisierung nicht nur verfolgen, sondern ihn auch aktiv mitorganisieren.


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Grußworte:

DiskussionsteilnehmerInnen:



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