Zentrale Bibliothek der Universität
Die Universitätsbibliothek Bonn ist wie die Universität Bonn eine preußische Gründung des Jahres 1818. Ihren Sitz hatte sie zunächst im Hauptgebäude der Universität, dem ehemaligen kurfürstlichen Schloss. 1960 konnte der Neubau am Rhein bezogen werden. Das von Fritz Bornemann entworfene Gebäude steht seit 2000 unter Denkmalschutz und wurde in den Jahren 1999 bis 2008 einer umfassenden Sanierung unterzogen.
Die Literatur zu den naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächern ist seit 1983 in der Zweigstelle in Poppelsdorf untergebracht, die zugleich die überregionale Schwerpunktbibliothek für Landbauwissenschaften beherbergt.
Beide Bibliotheken sind – geschuldet ihrer Entstehungszeit und ihrer Funktion als Ausleih- und Archivbibliotheken – konzipiert als Magazinbibliotheken. Die Magazine sind nun teilweise öffentlich zugänglich. Die Aufstellung folgt jedoch nach wie vor dem Zugang und keiner inhaltlichen Systematik.
Die Hauptaufgabe der ULB ist die Literatur- und Informationsversorgung der Hochschulangehörigen der Universität Bonn. Das Sammelprofil orientiert sich deshalb primär am Bedarf für Forschung, Lehre und Studium. Dabei spielen die von der ULB für den Campus lizenzierten elektronischen Informationsressourcen eine zunehmend wichtigere Rolle neben dem konventionellen Literaturangebot, das mit über 2 Mio. Bänden die gesamte fachliche Breite der an der Universität gelehrten Fächer widerspiegelt.
Die ULB trägt dazu bei, den Zugang zur Information komfortabel zu gestalten, durch Erschließungsleistungen, Rechercheportale und Förderung der Informationskompetenz.
