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FORSCH - eine Ausstellung zum fünfzigjährigen Jubiläum der Heinrich Hertz-Stifung

Ausstellung vom 02. bis 30. November 2011 im Lesesaal der Hauptbibliothek, Adenauerallee 39-41

 

Die Ausstellung

Die Gewinner mit ihren EntwürfenZu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum im Jahr 2011 schrieb die Heinrich Hertz-Stiftung einen Gestaltungswettbewerb für kreative Plakatmotive aus. Die Aufgabe wurde in einem Kurs des Fachbereichs Design von Professor Wilfried Korfmacher an der Fachhochschule Düsseldorf im Wintersemester 2010/2011 bearbeitet.

Neben Aspekten der gestalterischen Qualität – wie prägnante Bild- und Wortwahl, gelungene Grafik und klare Komposition – kam es vor allem auf die kommunikative Kraft an: Hat das Motiv eine überraschende Idee? Stellt es das Angebot der Stiftung reizvoll dar? Ist es eine gute Werbung für Forschung und Wissenschaft? Trifft es den Nerv des akademischen Publikums? Entspricht die Darstellung einem fortschrittlichen Zeit- und Weltgeist? Kann sich der Entwurf im Umfeld gegen die Konkurrenz anderer werblicher Angebote durchsetzen?

Unter Leitung der Vorsitzenden des Kuratoriums der Heinrich Hertz-Stiftung, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, fand die Jury ein einstimmiges Urteil. Der Entwurf von Alexandra Zackiewicz wurde zum Sieger des Wettbewerbs gekürt und in Form eines Plakates veröffentlicht. Der Entwurf von Constanze Pfleiderer erhielt den zweiten Preis, das Motiv wurde zum Titelbild der Ausstellung. Und für den Entwurf des dritten Siegers, Mycha Schekalla, ist ebenfalls eine spezielle Verwendung vorgesehen.

Die Dokumentation sämtlicher Entwürfe wird in einer Wanderausstellung gezeigt. Sie wurde im Rahmen des Festaktes zum Jubiläum am 5. September 2011 durch die Wissenschaftsministerin in der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf eröffnet. Jetzt tourt sie durch die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und dient zur Anregung der Phantasie des größten deutschen Forschungslandes. Vom 02. bis 30. November 2011 ist sie in der Hauptbibliothek der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn zu sehen.

 

Vortrag zur Ausstellungseröffnung

Heinrich Hertz in Bonn - mit Experimenten an Originalapparaturen

Hertz Originalapparatur gesamtHeinrich Hertz (1857-1894) steht wie kaum ein Zweiter der großen deutschen Entdecker des 19. Jahrhunderts im Schnittfeld theoretischer Grundlagenforschung und ihrer technischen Anwendung. Die von ihm erstmals nachgewiesenen elektro-magnetischen Wellen bilden die Basis des gesamten, noch heute in seiner Bedeutung steigenden Nachrichtenaustauschs, von der drahtlosen Telegraphie angefangen bis hin zur Radartechnik und der modernen Radioastronomie.

Hertz lehrte von 1889-1894 an der Universität Bonn. Er hat uns noch heute funktionierende Originalapparaturen hinterlassen, mit denen im Vortrag experimentiert wird.

  • Hertz Originalapparatur3Begrüßung:
    Prof. Christa E. Müller, Prorektorin der Universität Bonn
    Klaus-Peter Möller-Döring, Geschäftsführer der Heinrich Hertz-Stiftung
  • Vortrag:
    Prof. Klaus Desch
    Physikalisches Institut, Experimental Particle Physics, Universität Bonn
  • Ort:
    Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28

    Wegbeschreibung via GoogleMaps

  • Datum:
    02. November 2011, 15:15 Uhr

 

Die Heinrich Hertz-Stiftung

Die Heinrich Hertz-Stiftung fördert den akademischen Austausch mit Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen und aller Welt. Das Besondere daran: Es gibt keine Begrenzungen auf bestimmte Länder, es gibt keine Einschränkungen in fachlicher Hinsicht, und auch begabte Studierende in der Schlussphase ihres Studiums sind zugelassen. Eine Bedingung bürgt für die Qualität der Anträge: Man kann sich nicht selbst bewerben, sondern benötigt dazu einen „Paten“ sowie zwei weitere Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler.

Die Heinrich Hertz-Stiftung ist eine Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen. Gegründet wurde sie auf Initiative des Westdeutschen Rundfunks. Mit dem Namensgeber wird einer der größten deutschen Forscher gewürdigt, dessen Werk wesentlich zur Grundlage der modernen Nachrichtenübertragung beigetragen hat und damit für internationalen Dialog steht.

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