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Bericht über das Jahr 2012 |
FORSCH - eine Ausstellung zum fünfzigjährigen Jubiläum der Heinrich Hertz-StifungAusstellung vom 02. bis 30. November 2011 im Lesesaal der Hauptbibliothek, Adenauerallee 39-41
Die Ausstellung
Neben Aspekten der gestalterischen Qualität – wie prägnante Bild- und Wortwahl, gelungene Grafik und klare Komposition – kam es vor allem auf die kommunikative Kraft an: Hat das Motiv eine überraschende Idee? Stellt es das Angebot der Stiftung reizvoll dar? Ist es eine gute Werbung für Forschung und Wissenschaft? Trifft es den Nerv des akademischen Publikums? Entspricht die Darstellung einem fortschrittlichen Zeit- und Weltgeist? Kann sich der Entwurf im Umfeld gegen die Konkurrenz anderer werblicher Angebote durchsetzen? Unter Leitung der Vorsitzenden des Kuratoriums der Heinrich Hertz-Stiftung, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, fand die Jury ein einstimmiges Urteil. Der Entwurf von Alexandra Zackiewicz wurde zum Sieger des Wettbewerbs gekürt und in Form eines Plakates veröffentlicht. Der Entwurf von Constanze Pfleiderer erhielt den zweiten Preis, das Motiv wurde zum Titelbild der Ausstellung. Und für den Entwurf des dritten Siegers, Mycha Schekalla, ist ebenfalls eine spezielle Verwendung vorgesehen. Die Dokumentation sämtlicher Entwürfe wird in einer Wanderausstellung gezeigt. Sie wurde im Rahmen des Festaktes zum Jubiläum am 5. September 2011 durch die Wissenschaftsministerin in der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf eröffnet. Jetzt tourt sie durch die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und dient zur Anregung der Phantasie des größten deutschen Forschungslandes. Vom 02. bis 30. November 2011 ist sie in der Hauptbibliothek der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn zu sehen.
Vortrag zur AusstellungseröffnungHeinrich Hertz in Bonn - mit Experimenten an Originalapparaturen
Hertz lehrte von 1889-1894 an der Universität Bonn. Er hat uns noch heute funktionierende Originalapparaturen hinterlassen, mit denen im Vortrag experimentiert wird.
Die Heinrich Hertz-StiftungDie Heinrich Hertz-Stiftung fördert den akademischen Austausch mit Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen und aller Welt. Das Besondere daran: Es gibt keine Begrenzungen auf bestimmte Länder, es gibt keine Einschränkungen in fachlicher Hinsicht, und auch begabte Studierende in der Schlussphase ihres Studiums sind zugelassen. Eine Bedingung bürgt für die Qualität der Anträge: Man kann sich nicht selbst bewerben, sondern benötigt dazu einen „Paten“ sowie zwei weitere Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler. Die Heinrich Hertz-Stiftung ist eine Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen. Gegründet wurde sie auf Initiative des Westdeutschen Rundfunks. Mit dem Namensgeber wird einer der größten deutschen Forscher gewürdigt, dessen Werk wesentlich zur Grundlage der modernen Nachrichtenübertragung beigetragen hat und damit für internationalen Dialog steht. |
